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StarCraft Ghost: Nova

StarCraft Ghost: Nova: CoverDas kürzlich von mir gelesene Werk dreht sich um die Hauptheldin des – zum Erscheinungstermin des Buches auf Eis gelegenen und meines Wissens nach inzwischen abgesagten – Spiels „StarCraft Ghost“, Nova und erzählt die Geschichte, wie sie ihre telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten entdeckt und die Leidensgeschichte ihrer Jugend, bis zum schlussendlichen Eintritt in das Ghost-Programm. Dies ist für sie mit einer Versprechung gekoppelt, die sie im Gegenzug zu anderen Bewerbern des Programms nicht als Einschränkung, sondern als Belohnung empfindet: Die Löschung des Langzeitgedächtnisses mit allen Ereignissen vor dem Ghost-Programm. Sie empfindet dies als Erlösung, da Telepathen laut diesem Buch die Gedanken und das Wissen zum Zeitpunkt des Todes von ihren „Opfern“ aufnehmen und sie bei einem plötzlichen Ausbruch ihrer Kräfte eine große Anzahl Unschuldiger in den Tod gerissen hat.

Das Buch selbst gefiel mir sehr gut, es hat sogar einen leichten Nachgeschmack von Inspiration hinterlassen, was für mich persönlich eigentlich das Zeichen eines guten Werkes ist.

Die Handlung war meiner Meinung nach ausgezeichnet, auch die Querreferenzen zum Spiel, klarerweise zum ursprünglichen Strategiespiel „StarCraft“, sowie zur Erweiterung „StarCraft: Brood War“ waren in Ordnung, wenn auch nicht zahlreich. Dennoch zähle ich dies als positiv, denn es sollte schließlich das Ziel sein, ein eigenes Werk zu erschaffen anstatt mit anderen Mitteln das Spiel zu erzählen.

Romane, die sich auf Spieleuniversen beziehen sind inzwischen ein kleines Hobby von mir, nachdem ich diese Neigung mit den Romanen zu „S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl“ begonnen habe und momentan meine Augen auf die Romane zu „Mass Effect“ richte.

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