btn

S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl: Deserteur

S.T.A.L.K.E.R. Deserteur: CoverS.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl: Deserteur ist der mittlerweile fünfte Teil der inzwischen über zwanzigteiligen Romanreihe zum PC-Spiel S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl, der aus dem Russischen übersetzt wurde und zeitgleich der zum Zeitpunkt des Artikels aktuellste Band, den ich gelesen habe.

Für all jene, die jetzt mit S.T.A.L.K.E.R. überhaupt nichts anfangen können, hier die Ultrakurzfassung:

Tschernobyl-2006-zweite Explosion-Zone entsteht-Anomalien-psychische Phänomene-Mutationen-Militär-Wissenschaftler-Söldner-Artefakte-Abenteurer-S.T.A.L.K.E.R.
S.T.A.L.K.E.R. steht im Übrigen für Scavenger, Trespasser, Adventurer, Loner, Killer, Explorer and Robber (dt. etwa Plünderer, Eindringling, Abenteurer, Einzelgänger, Mörder, Entdecker und Räuber)

Kommen wir nun also zu “Deserteur”: Der Deserteur ist anfangs ein unbedeutender Soldat, der in seinem Wahnsinn ausgelöst durch diverse Taten und Misshandlungen seiner Kameraden und Vorgesetzten in die Zone flieht, obwohl er eingentlich weiß, was ihm dort blüht, nämlich der Tod, in allen möglichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Wer ein Teil der Zone wird und nicht von ihr verschlungen, kommt nicht mehr von ihr los, so lautet der Grundsatz dieser Geschichte.

Ohne jetzt zuviel verraten zu wollen, gerät der Deserteur in diverse Schwierigkeiten, an diverse Widersacher und Auswüchse der Zone, sowie an einige vorübergehende Verbündete, nur um gegen Ende des Werkes seinen wahnwitzigen Plan in die Tat umzusetzen.

Fazit

Das Buch ist interessant verfasst und die Namen der Kapitel entsprechen dem jeweiligen Spitznamen, den der Deserteur gerade trägt, was ich für einen netten literarischen Kniff halte. Das Setting, na ja, was soll ich dazu schon groß sagen – ein S.T.A.L.K.E.R. – Fan wird es mögen, für andere kann ich nicht garantieren. Die Handlung war ob der Tatsache, dass der Deserteur im Gegenzug zum Helden der ersten drei Bände ein gewöhnlicher Mensch ist, sogar für ein Buch zu einem höchstgradig unrealistischen und fantastischen PC-Spiel leicht überzogen… was ich dann im Allgemeinen nicht so toll fand. Stellten doch die bisherigen Roman immer eine mehr oder weniger passende Ergänzung zu den Spielabläufen dar, so fällt “Deserteur” mit seiner zutiefst individuellen Handlung und Sicht der Ereignisse hier ein wenig aus der Reihe.

Dennoch (oder gerade deswegen?) warte ich bereits jetzt gespannt auf S.T.A.L.K.E.R. Band 6 und erfreue mich in der nächsten Zeit mit den Romanen zu “The Witcher” und “Mass Effect”.



  1. Noch keine Kommentare vorhanden.

  1. Noch keine TrackBacks.