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Ubuntu auf meinem Toshiba X300-11L

Nachdem ich gemerkt habe, dass ich in letzter Zeit nie mehr am Laptop gespielt habe, sondern für dies ausschließlich der NDS und die Xbox360 Verwendung fanden, beschloss ich mit einer Portion Langeweile und Wagemut meinem Toshiba den Linux-Kick zu geben. Die aktuellste Ubuntu-Distribution sollte es also sein, Jaunty Jackalope. Hierfür pilgerte ich mitten in der Nacht zu einem anderen Firefly-Teammitglied, Andi, und holte mir dort die aktuellste CD. Dann erstmal heim, Ubuntu über den alten Standrechner und gut ist. Resume: funktioniert eigentlich ganz gut.

Natürlich mit kleineren Einschränkungen wie fehlendem Sound über die Soundkarte usw.
Na gut, inzwischen eben mit Onboard-Sound unterwegs und dank einem verbesserten Network-Monitor auch gleich im Internet und das ganze einerseits über Shared-LAN und andererseits mit meinem HSDPA-Modem HUAWEI E169, nahezu ohne Konfiguration, ganze zwei Klicks trennen einen vom großen weiten Netz.

Folgerung: Nachdem ich ja nicht mehr am Laptop spiele… könnte man ja die “Spiele”-Partition mit 97 Gigabyte Größe für Ubuntu im Dual-Boot Modus nutzen. Gesagt getan, und schon hatte ich die ersten Probleme:

  • Der install-Dialog passte nicht komplett auf den Bildschirm, sondern war oben und rechts “zu weit”.
    Abhilfe: nicht “Ubuntu installieren” wählen, sondern aus der laufenden Live-CD installieren
    thx an Andi
  • Bluetooth geht nicht, sieht so aus, als würde der eingebaute Adapter nicht erkannt werden.
    Mal sehen, was sich da machen lässt.
  • Das Touchpad reagiert nicht.
    Dazu hab ich hier schonmal eine Anleitung, die ich noch nicht ausprobieren konnte.

Was also funktioniert, könnte man sich fragen?

  • Tastatur
    Erfreulich, aber doch wichtig, die Nutzung einer externen Tastatur bis zur Behebung eines eventuellen Problems wäre gelinde gesagt fäkal gewesen.
  • Bildschirm
    Jetzt nicht wundern, bei Windows wäre das nämlich nicht so eine Selbstverständlichkeit…
  • Audioausgabe
    Äußerst erfreulich, es geht doch nichts über etwas Musik während man aus lauter schlechter Laune über Linux-Missgeschicke am liebsten Dinge durch die Gegend werfen würde.
  • Modem
    Gut, sehr gut, sonst könnte ich diesen Artikel gerade nicht schreiben, nur auf schwierige Weise Updates installieren und an ein Browsen in angenehmer Geschwindigkeit wäre nicht zu denken.

Dennoch ist (leider) noch eine Menge zu erledigen, was mich in nächster Zeit wohl auf Trab halten wird. Nach einiger Zeit wird sich dann herausstellen ob ich Linux-geeignet bin oder doch aus Bequemlichkeit beim verachteten Windows hängen bleibe.
Ich wünsche noch eine gute Nacht.

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