Ubuntu Qosmio, die zweite
Nachdem ich gestern Abend die Hoffnung auf funktionstüchtige Bluetooth-Unterstützung zumindest für diesen Tag/Abend/Nacht aufgegeben hatte, beschränkte ich mich also darauf, das Aussehen mit Hilfe von Emerald, GTK und die Effekte mit Compiz-Fusion so weit anzupassen, dass ich sowohl flüssig arbeiten konnte, als auch der Desktop und der visuelle Stil eine Freude für meine Augen darstellten. Im Klartext bedeutet das: ein Emerald und GTK Paket (im Mac-Stil) von deviantart heruntergeladen und installiert, gleich mit einem Themenpaket an Icons. Doch damit nicht genug, denn in Reminiszenz an mein Windows Vista Business 64bit „Clinic White Edition“ versuche ich natürlich wieder alle Dinge möglichst klar und hell darzustellen. Dass diese zwei Pakete dafür perfekt geeignet sind, sollte jedem Liebhaber strahlender bunter Farben bereits abschreckend ins Gesicht springen. Doch damit nicht genug: Auch die Statussymbole von Pidgin lassen sich konfigurieren… sagte ich konfigurieren? Ich meinte natürlich ersetzen
Heute hingegen sieht meine Hoffnung im Bezug auf das Touchpad besser aus, dieses funtioniert inzwischen – und wenn ich das mal so einwerfe – besser als ehemals unter Windows. Das Touchpad wurde von Anfang an erkannt, allerdings war es zuvor unter Windows abgeschalten worden, was sich seltsamerweise in Linux fortsetzte (diese Zeilen wurden übrigens im Zug während der Arbeit mit dem funktionsfähigen Touchpad verfasst…).
(11:33:40) GhostLyrics: wtf?
(11:33:45) firefreak: ?
(11:33:54) GhostLyrics: so hats nicht gefunzt
(11:33:55) GhostLyrics: ABER
(11:34:08) GhostLyrics: ich hab das TP unter Vista eingeschalten und siehe da, es geht auch unter Linux
(11:34:21) GhostLyrics: ist theoretisch doch unmöglich oder?
(11:34:53) firefreak: ähhh … na … net wenn da windows-treiber de infos irgendwie in der hardware hinterlegt
(11:35:03) firefreak: wos offenbor so gmocht werd
(11:35:12) GhostLyrics: sowas dämliches
(11:35:20) firefreak: jo
Die Aussicht das integrierte Bluetooth-Modul zur Funktionalität zu bewegen erscheint aus meiner Sicht momentan zugegebenermaßen verschwindend gering, jedoch scheint der gute Andi auch hier noch ein Ass im Ärmel zu haben (hoffe ich…) und vom Fingerprint-Sensor fange ich am besten gar nicht an… (allerdings hab ich den unter Windows auch nicht verwendet… fehlende Firefox 3.0.x Kompatibilität hatte mich damals vertrieben)
soviel also zu meiner Reise in die Welt des root und sudo, ich melde mich bei weiteren Neuigkeiten aus meiner ganz privaten Linux-Welt.

Beautiful Disaster
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