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gamescom 2009 – Teil eins. ohne Business-Insider

ok. ok. Es gibt kaum etwas zu berichten, was mit der Gamescom selbst zu tun hat, ich geb es zu. Meine Mitfahrgelegenheit, ein guter Freund, kam am Flughafen Klagenfurt erst auf die Idee, dass er seinen Pass nicht mithatte. Toll… Im Endeffekt bin ich alleine geflogen und er ist mit dem Zug nach. Weitere Pannen:

  • zweimal am Hotel (ok… Jugendgästehaus) vorbeigelaufen
  • zweimal am Schokolademuseum vorbeigelaufen
  • mit den Flip-Flop in Scheiße getreten

So. Sind jetzt alle schadenfreudigen Leute bedient? Gut, dann weiter mit dem Rest des Tages.

Ich war nach meiner Ankunft gleich mal im Schokoladenmuseum, wo ich unter anderem vom Schokobrunnen kosten durfte und ich kann euch sagen: das Schlaraffenland ist doch kein Märchen. ;)
Im Museum selbst kann man beispielsweise auch die Produktion von Schoko im laufenden Betrieb beobachten. Ziemlich eindrucksvoll. Dafür ist es laut. Eindeutig zu laut für jemandem mit Schlafentzug, also habe ich bald einen anderen Raum des Museums aufgesucht und dort gegen den Schlaf gekämpft, der sein Recht zusammen mit unglaublichem Durst einforderte. Also gleich ins äußerst empfehlenswerte angeschlossene Café Chocolat auf Kuchen und Cola. Chillen im Schatten am Rheinufer. So mag ich das Leben. Gehen wohin man will. Essen was man will, wo man will, wann man will. Verantwortung null. Vielleicht sollte ich mir was in Richtung Reporter oder sowas suchen?
PS: Im Geschenkeshop gab es Riesen-Schoko-Fußbälle. Und in Österreich kamen 2006 (leider aktuellste Statistik) auf jeden Einwohner 7,25kg verzehrte Schokolade. In Deutschland 9,16kg. Kurz: wir naschen zuviel Schokolade. Die früher übrigens illegalerweise mit Gips, Ziegelsteinpulver oder Olivenöl gestreckt wurde. Ich hab auch meinen Freund, den Riesen-Lindt-Hasen wieder getroffen.

Besonders gut gefiel mir Schokolade mit einem Selbstverteidigungshandbuch, falls jemand einen aufgrund der Schokoladegier anfallen sollte.

Dazwischen mal wie in ‘nem Videoclip fühlen. Stehen am Ufer, Leute gehen vorbei, Kopfhörer dröhnt The Prodigys “Omen”, Straßenlärm zu leise gegen Kopfhörer. Epic.

Fällt mir eigentlich als einzigem auf, dass es hier zu viele Klischee-Paare gibt? So er, halb muskulöser, halb fetter Macho mit ultrakurzen Haaren, sie, wasserstoffblond, vermutlich mit künstlicher Brustvergrößerung optischen Korrekturen und Riesenbrille. Man merke: ich sagte nicht “Verbesserungen”.

Eine besondere Überraschung erwartete mich am Hauptbahnhof. Das “Edelweiss” (Alpenland-Fast-Food) war geschlossen, obwohl seit meinem letzten Besuch, an denen ich einen äußerst eifrigen Arbeiter beim Aufbau ausgefragte hatte, nur einige Monate vergangen waren.

Im Großen und Ganzen hatte ich heute zwei größere Probleme: das eine heißt Orientierung. Daran wird sich mit etwas Zeit wohl was ändern. Das zweite heißt Zuhören. Damit hab ich heute irrsinnige Schwierigkeiten, was wohl nicht unschuldig daran war, dass ich an mehreren meiner Destinationen vorbeilief.

Dann großer Eindruck: Ich mag Köln. Hier hängen viele violette gamescom-Flaggen. z.B. ganz riesig am Hotel Continental. (@Tray: wie wär’s damit für nächstes Jahr? :P )

Abend: wusste gar nicht, das ich so gutmütig bin. Freund von Bahnhof geholt, zu Hotel gebracht. Mich beschwert, dass er nix organisiert hat. Weiter beschwert. Zu seinem Meeting in irgendeinem Restaurant gelotst. Zwischenzeitlich bei Pizza Hut gegessen. Seit wann gehört Rucola in einen Greek Salat??? Aber: endlich trinken und essen.
Kurz: ich bin abartig müde und ekelhaft durchgeschwitzt. Versuche beides mit Cola zu bekämpfen.

omg… zeigt der Zeitzähler wirklich schon 67 Minuten Internet? 2,50€… *grrr* Warum kann Hutchinson 3G in Deutschland keine Niederlassung haben? Dann könnte ich wie zu hause surfen.

naja. Leider keinen Insiderbericht, wie geplant, weil der Freund eben erst nachgereist ist. Shit happens.

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