Feuertaufe (3. Band der Witcher-Romane)
The Witcher, die dritte. Nachdem ich vom letzten Witcher Roman etwas enttäuscht war, gerät dieser Band eher in die Richtung, die ich mir für das Begleitwerk zum Witcher-Spiel vorstelle. Actionlastiger, geheimnisvoller, spannender und weniger politisch motiviert kommt die Feuertaufe auf den erwartungsvollen Leser zu. Es bleiben keine Zweifel offen, scheinbar gefallen der Leserschaft (oder dem Autor?) aufregende Kämpfe und wilde Jagden, sowie menschliche Abgründe im Krieg besser als das verworrene Ränkespiel der Diplomaten, Zauberer, Spione und Könige. Besonders die Zauberer erhalten im aktuellsten Roman eine neue Bedeutung, aber ich will hier nicht mehr verraten.
Während Geralt in diesem Werk also weiterhin nach Ciri, die ja – wie der Leser weiß – seiner Obhut untersteht, sucht und dabei erstmals in einer Gruppe reist und Prüfungen besteht, die ihm vom Schicksal auferlegt wurden, lebt Ciri bei der Rattenbande.
Das Werk selbst las ich an einem Sonntag vollständig, die Länge finde ich daher vollkommen in Ordnung. Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig und es war mir erneut eine Freude, den Hexer in Gedanken auf seinen Reisen zu begleiten.
Dieser Beschluss wurde noch durch die besondere Ausrichtung auf meinen Geschmack verstärkt.
Fazit
Die Feuertaufe bildet mein persönliches Lieblingswerk unter den bisher erschienen Bänden der Geralt-Saga; ich empfehle den Genuss des Buches jedem, der die vorigen Teile genossen hat.
Zudem bildet die Feuertaufe für mich den Beweis, dass Buchserien in der Qualität nicht nur negativ, sondern durchaus auch positiv schwanken können.





Beautiful Disaster
Lilo per Mail:
Habe den Artikel sehr positiv aufgenommen. Nur so weiter!!!!!