The Infernal City – Review
Ein interessanter Buchtipp für Fans der Elder Scrolls Serie ist der geistige Nachfolger zu TES IV: Oblivion, im englischen Original “The Infernal City” von Greg Keyes; zeitlich vierhundert Jahre nach den Ereignissen um die mystische Morgenröte angelegt, zeigt dieser Roman auf herrliche Weise welche fantastischen Geschichten sich im Universum der Elder Scrolls Titel verwirklichen lassen. Die Stimmung ist für TES ungewöhnlich, auch die Szenerie deutet bereits früh auf außerordentliche Ereignisse hin. Seltsam unvertraut erscheint mir besonders der Wechsel der sonst teils auf sozialem Umgang ausgelegte Umgebung in eine scheinbar unbelebte Gegend.
Das Werk erzählt also die Ereignisse der jungen Annaig, die durch eine ungewöhnliche Katastrophe ihren Vater und später noch mehr verliert. Die Beschreibung ihres heimlichen Kampfes gegen die allgegenwärtige Bedrohung umfasst Höhen und Tiefen eines erfreulicherweise selten langweiligen Spannungsniveaus. Aber nicht nur auf Annaig liegt der Fokus, auch ihr Freund Mere-Glim der Argonier spielt eine entscheidende Rolle für die Ereignisse, die zu einem gewissermaßen erwarteten Ende führen.
Laut meinen Informationen befindet sich noch ein weiteres Buch der TES Reihe in Arbeit; ich bin gespannt, welche Thematik dieses behandelt und warte auch, ob ein noch nicht angekündigter Nachfolger von Oblivion meine Erwartungen eher erfüllt, als Oblivion, dessen mitteleuropäische Atmosphäre mich im Gegensatz zum exotischen Morrowind nicht überzeugen konnte.
GhostLyrics hat dieses Buch in der englischen Erstausgabe gelesen und entschuldigt sich für eventuelle Verständnisfehler, die durch die Übersetzung entstanden sein könnten.





Beautiful Disaster
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