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	<title>Firefly-Nexus &#187; Graz</title>
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		<title>Grazer Linuxtage 2011, 9. April</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 22:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal in Folge hatte ich die erfreuliche Gelegenheit die Grazer Linuxtage zu besuchen (die wie im vergangenen Jahr aus einem Tag bestehen, der interessanterweise dennoch als Mehrzahl angeschrieben wird&#8230;). Trotz deutlichem Schlafmangel schaffte ich es mein selbst gesetztes Ziel &#8211; bei der Keynote bereits dort und aufnahmefähig zu sein &#8211; einzuhalten. Dieses ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- META Cats: Web Tags: Linux, Ubuntu, FH Joanneum, Graz, Open Source, LibreOffice --></p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1406.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-7104" title="DSC_1406" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1406-300x199.jpg" alt="David Ayers während der Keynote" width="300" height="199" /></a>Bereits zum zweiten Mal in Folge hatte ich die erfreuliche Gelegenheit die Grazer Linuxtage zu besuchen (die wie im vergangenen Jahr aus einem Tag bestehen, der interessanterweise dennoch als Mehrzahl angeschrieben wird&#8230;).<br />
Trotz deutlichem Schlafmangel schaffte ich es mein selbst gesetztes Ziel &#8211; bei der Keynote bereits dort und aufnahmefähig zu sein &#8211; einzuhalten. Dieses Erfolgserlebnis basierte auf dem Hintergedanken, dass die Keynote letztes Jahr zu den interessantesten Dingen der Veranstaltung gehörte. <span id="more-7085"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h1>Keynote &#8211; David Ayers</h1>
<p>Die diesjährige Keynote wurde von <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/53.de.html" class="liexternal">David Ayers</a> gehalten und das Thema lautete “Geschäfte mit der Freiheit”. In seinem Vortrag ging Ayers auf den generellen Unterschied zwischen “Freier Software” und “Open Source” ein und berichtete von einigen österreichischen Firmen, die es bereits geschafft haben, auf Open Source aufbauende, funktionierende Geschäftsmodelle zu entwickeln (beispielsweise <a href="http://www.linbit.com/de/" class="liexternal">LINBIT</a>) sowie von international erfolgreichen Firmen wie <a href="http://www.redhat.com/" class="liexternal">Red Hat</a>, <a href="http://www.novell.com/home/" class="liexternal">Novell</a> und <a href="http://www.canonical.com/" class="liexternal">Canonical</a>. Der grundliegende Unterschied bei den präsentierten Firmen liegt aber in der angebotenen Leistung, seien doch die österreichischen Firmen hauptsächlich Projektfirmen. Besonderen Fokus bei seinem Vortrag legte Ayers auf einige ehrgeizige Projekte wie <a href="http://www.libreoffice.org/" class="liexternal">LibreOffice</a>, <a href="http://www.kickstarter.com/" class="liexternal">kickstarter</a> und <a href="http://flattr.com/" class="liexternal">flattr</a>, die in den letzten Jahren aufgeblüht sind. Das Ziel, das man als Open Source Entwickler in der Wirtschaft anstreben sollte sei ein &#8220;ehrlicher Wirtschaftskreislauf&#8221;.<br />
Die Folie über <a href="http://www.oracle.com/index.html" class="liexternal">Oracle</a> wurde von Ayers interessanterweise übersprungen.<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1417.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7106" title="DSC_1417" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1417-1024x680.jpg" alt="Stände der Aussteller" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h1>Free Software and Art(ists)[...] &#8211; Peter Bubestinger</h1>
<p>Der erste Vortrag für Anwender wurde von Peter Bubestinger gehalten, das Thema lautete <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/44.de.html" class="liexternal">Free Software and Art(ists): Here be dragons!</a>. Ähnlich dem Vortrag letztens Jahres drehte sich diese Präsentation um das Entmystifizieren von Open Source Software. Dabei wurden zahlreiche Vorurteile gegenüber Open Source Software angesprochen, die der Vortragende sowie sicher einige Leser bereits gehört hatten, unter anderem dass Free Open Source Software (im folgenden FOSS) nicht professionell sei. Ähnliche Äußerungen lauteten, dass Software, die gratis sei, nichts wert sein könne oder die abstruse Behauptung, dass alle FOSS selbst kompiliert werden müsse. Weiters sei FOSS nicht benutzerfreundlich. Als Gegenbeispiel hierzu präsentierte Bubestinger allerdings <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" class="liexternal">Firefox</a>, OpenOffice/LibreOffice und <a href="http://www.videolan.org/vlc/" class="liexternal">VLC</a>. Dennoch sei der Tunnelblick vieler Künstler, die beruflich mit diversen proprietären Programmen zu tun haben oft verantwortlich für bedauerliche Vorkommnisse, wie bei einem vom Vortragenden erwähnten Fallbeispiel:</p>
<blockquote><p>Eine Designerin kommt frisch nach dem Abschluss ihrer Ausbildung zu einem potentiellen Arbeitgeber, den Computer beladen mit teurer, proprietärer Software mit Schullizenzen. Sie ist sich bewusst, dass sie diese Versionen nicht verwenden darf. Der Arbeitgeber fragt, ob sie die Lizenzen für die von ihr benötigte Software selbst mitbringen würde, da die Firma nicht gewillt sei, sich die Lizenzen zu kaufen. Da sie sich ohne Arbeitsplatz diese Lizenzen allerdings nicht leisten kann, ist es ihr nicht möglich den Job anzunehmen.</p></blockquote>
<p>Professionelle Software in den Bereichen Video, Audio und Grafik seien durchaus vorhanden, wie Projekte wie <a href="http://www.openexr.com/" class="liexternal">OpenEXR</a>, <a href="http://www.cinepaint.org/" class="liexternal">CinePaint</a> und <a href="http://ardour.org/" class="liexternal">Ardour</a> beweisen. Das Problem sei, dass Professionallität zu oft mit Bekanntheitsgrad verwechselt werde.<br />
Bubestinger erklärte zudem die &#8220;gegenseitige Spendenhilfe&#8221; in der FOSS Community, die beim Austausch zwischen einzelnen Projekten stattfindet.<br />
Die Frage sei nun allerdings, woher FOSS bekannt sei, da sie keine Werbung mache. FOSS verbreitet sich durch Mundpropaganda wie beispielsweise auf Schulen, zwischen Freunden und unter Bekannten. Argumente wie fehlende Verbreitung sind völlig nichtig, da auf einer Unzahl von Rechnern VLC als Standardmediaplayer verwendet wird. Dass auf FOSS erzeugte Produkte teils plump aussehen lege allerdings am Künstler, nicht an der Software, denn ein unfähiger Künstler könne auch mit teurer Ausrüstung nicht besser sein.<br />
Wichtiger Punkt hinter Bubestingers Kernaussage war die Tatsache, dass Künstler früher sehr oft Farben und Equipment modifiziert oder gar improvisiert haben um herausragende Endergebnisse zu erzielen; dies sei mit proprietären Programmen schlichtweg unmöglich.<br />
Highlight war definitiv folgendes Zitat: &#8220;[...]das ist nicht nur für irgendwelche Kellernerds, da nehm ich mich selbst nicht aus davon.&#8221;<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1412.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7105" title="DSC_1412" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1412-1024x680.jpg" alt="Der Linuxtag in vollem Gange" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h1>LibreOffice &#8211; Stefan Weigel</h1>
<p>Der zweite von mir besuchte Vortrag drehte sich um LibreOffice. <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/16.de.html" class="liexternal">Stefan Weigel</a> referierte über <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/12.de.html" class="liexternal">Die Freiheit, die ich meine</a>. Er began seinen Vortrag mit einer kurzen Übersicht über die Geschichte von OpenOffice, sowie der Erklärung des Entwicklungsmodells von Open Office.[<a href="#inf_development" class="liinternal">1</a>]<br />
Unter dem Motto &#8220;Wir sind gut. Aber wir können besser werden.&#8221; und mit dem Ziel zusätzliche freiwillige Entwickler aufzugabeln wurde die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Document_Foundation#The_Document_Foundation" rel="nofollow" class="liexternal">Document Foundation</a> ins Leben gerufen. Sie bildet mit dem Produkt LibreOffice einen Fork von OpenOffice, da die Community mehr zu sagen haben und mehr Beiträge leisten wollte, als die Schirmherschaft von Oracle es ermöglichte. Die Stiftung basiert auf dem Prinzip einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie" rel="nofollow" class="liexternal">Meritokratie</a> und fand unter anderem durch Google und Novell große Unterstützung. Der Großteil der Linuxdistributionen habe seit einiger Zeit eine modifizierte Version von OpenOffice ausgeliefert und sei inzwischen auf LibreOffice umgestiegen. Die Abwandlung von OpenOffice geschah unter dem Gedanken &#8220;Aus Offen wird Frei&#8221;. Im Rahmen des Vorhabens, LibreOffice in die Verantwortung einer in Deutschland ansässigen Stiftung zu übergeben &#8211; dies geschah aufgrund von rechtlichen Bedenken [<a href="#inf_foundation" class="liinternal">2</a>] &#8211; wurde innerhalb von <strong>acht Tagen</strong> das für fünf bis sechs Wochen ausgesteckte Ziel erreicht 50.000€ einzusammeln. Weiters gingen die Code-Commits sprunghaft nach oben, da sich zu den nun aktiveren früheren OpenOffice Freiwilligen extrem viele neue freiwillige Entwickler gesellten, die unter anderem zuvor durch Bedenken an den Bedingungen des Projektes von der freiwilligen Teilnahme abgehalten wurden. Dieser Punkt wurde anschaulich durch eine Metapher und eine graphische Darstellung der Code-Commits verdeutlicht. Die neue Bezeichnung LibreOffice rührt daher, dass Oracle die Namensrechte an &#8220;OpenOffice&#8221; besitzt.<br />
Weigel sprach auch über die mögliche Zukunft: Beiträge, die in OOo gemacht werden, können aus rechtlicher Sicht problemlos in LO eingeplegt werden, wohingegen die umgekehrte Richtung sich als schwierig gestalten könnte. Die Zukunft von LO jedenfalls bestehe für Anwender sichtbar in regelmäßigeren, engeren Releasezyklen.</p>
<blockquote><p>Definiert man das Projekt durch die Menschen, die es mit Leben füllen, und durch den Geist, von dem es getragen wird, dann ist LibreOffice heute das, was früher einmal OpenOffice.org war.</p></blockquote>
<p>Seine Widmung dem Projekt gegenüber demonstrierte der Vortragende zudem durch das Tragen eines &#8220;Ich libre dich&#8221;-T-Shirts. Für weitere Informationen bezüglich dem Unterschied für Anwender wird <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/attachments/12_Unterschiede%20OOo%20LibO.pdf" class="lipdf">ein PDF angeboten.</a><br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1399.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7103" title="DSC_1399" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1399-1024x680.jpg" alt="Der allwissende Infostand" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h1>Gute Open-Source Projekte[...] &#8211; Michael Prokop</h1>
<p>Der sich an Anwender richtende Vortrag zur Mittagszeit von <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/3.de.html" class="liexternal">Michael Prokop</a> hatte den vollen Titel <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/7.de.html" class="liexternal">Gute Open-Source-Projekte bestehen aus mehr als nur Code</a>, der Unteritel &#8220;Das Zen des Open-Source-Projektmanagements&#8221; beschreibt das Vorgetragene hier allerdings besser. Prokop referierte über diverse Grundlagen, die man beim Aufbauen und Arbeiten an einem Open Source Projekt beachten sollte. Viele dieser Prinzipien können allerdings auch generell auf Teamarbeiten umgelegt werden. Er startete die Präsentation mit einer Folie &#8220;Diese Folie ist in deinem Land nicht verfügbar.&#8221; um auf Lizenzschwierigkeiten von Open Source Projekten hinzuweisen. Weitere angesprochene Themen waren Namensgebung, Logodesign, Führungsstrategien (Wohlwollender Diktator, Meritokratie oder gewählte Regierung wie bei The Document Foundation), der <a href="http://www.agileadvice.com/archives/2005/05/truck_factor.html" class="liexternal">Truckfactor</a>, die Wichtigkeit der Rollenverteilung hinter Verteileradressen, Abwärtskompatibilität der Software. Er legte besonderen Fokus auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skalierbarkeit" rel="nofollow" class="liexternal">&#8220;vertikale Skalierung&#8221;</a>, sowie die Verwendung von dezentralisierten Versionskontrollsystemen wie Git und betonte die Notwendigkeit von &#8220;Clean builds&#8221;. Weitere wichtige Punkte seinen die Stresstestung der eigenen Software und möglichst guter Kontakt zu Paketmaintainern im Linux- bzw. BSD-Bereich und der Presse. Er schloss mit einemt Seitenhieb auf das allgegenwärtige Code-Reviewing. Es ist schließlich allgemein bekannt, dass der einzige Maßstab für Code-Qualität die Anzahl der &#8220;WTF?&#8221; pro Minute sind.<br />
Prokop erwähnte weiterhin, dass viele Projekte auf <a href="http://sourceforge.net/" class="liexternal">Sourceforge</a> tot oder ohne Maintainer seien. <a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1397.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-7102" title="DSC_1397" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1397-300x199.jpg" alt="Der OpenStreetMap-Stand" width="300" height="199" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h1>Abschluss</h1>
<p>Eigentlich hatte ich geplant, mir noch weitere Vorträge anzusehen, aber meine Aufnahmefähigkeit näherte sich aufgrund von Schlafmangel beschleunigt dem Nullpunkt, weswegen ich im Workshop <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/72.de.html" class="liexternal">Einführung in Linux &#8211; Warum wir es lieben…</a> vorbeischaute, den Thomas Krug, ein guter Bekannter von der Universität abhielt und dort einen Teil meiner Expertise als ehemaliger Ubuntunutzer beitrug; den Abschluss des Tages bildete das Einsammeln der Fotos von <a href="http://mwallner.net/" class="liexternal">mwallner</a>, der als Fotograf heuer für black_caeser einsprang.<br />
Ich plane zudem nächstes Jahr bei der Durchführung des Workshops von Anfang an mitzuhelfen.</p>
<hr />
<p><!-- additional Information below this --></p>
<a name="wptoc_4_1_0"></a><h2>Zusätzliche Informationen</h2>
<div class="info">
<p id="inf_development">[1] Info zum Entwicklungsmodell: OpenOffice ist ein Projekt mit einer sehr komplexen Hierarchie. Entscheidungen an dem Open Source Projekt werden hauptsächlich &#8220;versteckt&#8221; innerhalb von Oracle getroffen, da die allermeisten Code-Beiträge von Mitarbeiten Oracles (vormals SUN, bis zu deren Kauf durch Oracle) stammen. Der Großteil der Nicht-Code-Beiträge stammt von der Community. Code-Beiträge gehen automatisch in das Copyright von Oracle über.</p>
<p id="inf_foundation">[2] Info zu The Document Foundation: Der Grund für die Auswahl Deutschlands als Standort der Stiftung hat zweierlei Gründe. Der erste ist die Tatsache, dass gemäß deutschem Recht der einmal vom Gründer festgelegte Zweck einer Stiftung nicht mehr geändert werden kann. Der zweite Grund besteht aus der Tatsache, dass einige Initiatoren des Projektes in Deutschland ansässig sind.</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Informationen (<a href="http://www.linuxtage.at/programm/" class="liexternal">linuxtage.at</a>)</li>
<li>Fotos (<a href="http://mwallner.net/" class="liexternal">mwallner</a> )</li>
<li>externer Lektor i.V. für Ron Lang (<a href="http://blog.black-caeser.net/" class="liexternal">black_caeser</a> )</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Grazer Linux Tage 2010, 24. April</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[~GhostLyrics &#038; ~firefreak besuchten die Grazer Linux Tage ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/plakat-glt10.png" class="liimagelink"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6097" title="Plakat: Grazer Linux Tage 2010" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/plakat-glt10-106x150.png" alt="" width="106" height="150" /></a>Wir berichten von den Grazer Linux Tagen 2010, einer in der FH Joanneum abgehaltenen Informationsveranstaltung, die sich dem freien Betriebssystem Linux widmet und dabei sogar Gastgeber für die ähnlichen *BSD-Systeme war. <span id="more-6082"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h1>Keynote &#8211; Arbeiten in einer virtuellen Firma: MySQL</h1>
<p>Bereits bei der Keynote war eines klar: Der Fokus, der doch etwas klein gehaltenen Veranstaltung, liegt trotz deutschsprachigen Vorträgen mehr auf Internationalisierung, als man meinen würde. Die von einem (noch) bei Sun (und demnächst bei Oracle) angestellten Entwickler von <strong>MySQL</strong> präsentierte Einleitung zum Thema <em>Arbeiten in einer virtuellen Firma: MySQL</em> sprach die interessanten Aspekte des Teleworking beziehungsweise Home-Office trotz Anstellung in einer Firma an und präsentierte kurz aber aufschlussreich die Vor- und Nachteile des über verschiedenen Standorte, ja sogar Kontinente verstreuten Unternehmens.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0455_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6092" title="Blick durch die Lobby (1. Stock)" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0455_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Von den anfangs 400 Mitarbeitern von <strong>MySQL</strong> waren 70% Heimarbeiter, darunter auch der CEO. Erst später Büros eingeführt, als besonders der Finanzbereich nicht mehr praktisch von zu Hause zu erledigen war. Dieser war gemeinsam mit dem Administrationsbereich einer der schwierigeren Bereiche für Heimarbeiter; wesentlich besser liefe dieses Prinzip jedoch für Entwicklung und Support, sowie für die ständig reisenden Counseling &amp; Training Beauftragten, so der Vortragende. Ein weiterer essentieller Vorteil des Arbeitens von zu Hause aus sei es, dass die Notwendigkeit eines Umzugs wegfalle, sowie dass man so bei der Talentsuche nicht auf ein lokales Einzugsgebiet beschränkt sei. Sehr viele Mitarbeiter stammen auch direkt aus der Community, wobei Rekrutierungen über Internet, beziehungsweise Telefonkonferenzen erfolgt seien. Essentiell zur Kommunikation seien dabei Tools wie IRC-Channels, Skype und Mailing-Listen.</p>
<p>Der Vortragende merkte besonders an, dass eine solche Firmenstruktur nur dann perfekt funktionieren könne, wenn man diese bereits zu Beginn in eine Firma integriert, beziehungsweise die Firma darauf aufbaut. Ein nachträgliches Einführen dieses Modells sei schwierig.</p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h1>Blender 3D 2.5 &#8211; Das professionelle 3D-Production-Environment</h1>
<p>Blender 2.5 ist ein professionelles Programm für 3D Umgebungen, das sich seit vielen Jahren in der Szene der freien Software und auch der 3D-Grafiker etabliert hat (wobei sich dies auf frühere Versionen der Software bezieht, da sich Version 2.5 gerade in der Entwicklung befindet und laut Vortragendem etwa zu 80-85% einsatzfähig ist).</p>
<p>Hervorheben sollte man wohl die Vorführung einer Animation des Commit-Logs des Quellcodes, das eindrucksvoll den ständig stattfindenden, weit verzweigten Arbeitsvorgang visualisieren konnte.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0475_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6094" title="Während der Vorträge" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0475_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Für Konsumenten sei hier zu erwähnen, dass sich gerade der zweite Open-Movie in der Produktion befinde, betitelt „Project Durien”, erscheinen wird dieser allerdings unter dem Titel „Sintel”. Anschließend werden analog zum ersten Open-Movie erneut alle Materialien freigegeben, sowohl Modelle, wie auch Scripten und viel mehr. Dies dient in erster Linie der Dokumentation, um anderen Künstlern Vorbilder zum Lernen zu geben.</p>
<p>Ähnlich dazu der Film <a href="http://www.plumiferos.com/" class="liexternal">Plumiferos</a> aus Brasilien, der mit einer angemessenen Länge von 90 Minuten ausschließlich mit Blender produziert wurde.</p>
<p>Weiters angesprochen wurde die nicht sehr verbreitete Möglichkeit 3D Modelle drucken zu lassen, dafür seien <a href="http://www.shapeways.com/" class="liexternal">shapeways.com</a> und <a href="http://www.rapidobject.com/" class="liexternal">rapidobject.com</a> ernstzunehmende Empfehlungen.</p>
<p>Eine extreme und angebrachte Neuerung hinsichtlich Blender sei die überarbeitete, allerdings bedauerlicherweise auf Mac OSX demonstrierte flexible GUI. Im Gegensatz zur Vorversion, die nur nach vorherigem Auswendiglernen etlicher Hotkeys bedienbar gewesen sei, ist nur ein kontextsensitives „Toolshelf” verfügbar. Sämtliche verwendbaren Teile seien objektorientiert und ein mögliches Verlinken untereinander &#8211; auch zwischen verschiedenen Dateien &#8211; verhindert das unnötige Aufblähen von Dateien durch Kopieren von häufig verwendeten Dingen. <em>Dass dies meiner Meinung nach zu Dependency-Problemen führen kann, wurde hierbei nicht erwähnt</em>. Weiters hingewiesen wurde auf die <a href="www.blenderusers.at/" class="liinternal">blender-users group in Graz</a>.</p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h1>Freiheit der Aus(zu)bildenden im digitalen Zeitalter</h1>
<p>Dieser nicht unbedingt ausschließlich auf Linux bezogene, sehr salopp präsentierte Vortrag beschäftigte sich großteils mit den Problemen, denen Nutzer von Programmen heutzutage gegenüberstehen, die Schwierigkeiten durch den Vendor-lockin, also das Phänomen, dass Nutzer durch das Erlernen spezieller Programme, anstatt der generellen Techniken auf bestimmte, meist proprietäre (=nicht quelloffene) Software geprägt werden und somit nicht nur die Akzeptanz, sondern auch der Lernwille gegenüber freien Alternativen beschränkt wird.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0478_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6095" title="Vertreter von GRML" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0478_2-99x150.jpg" alt="" width="99" height="150" /></a>Hierbei wurde die Analogie diverser Alltagsgegenstände zu Software verwendet. Sollte man beschließen, einen Gegenstand in einer nicht vom Hersteller vorgesehenen Weise zu verwenden, wird einem dies wohl oft nicht abgesprochen werden, besonders wenn dies für den privaten Gebrauch geschieht. In Hinsicht auf Software ist diese Bestimmung aber sowohl anders vorhanden, als auch die Rechte, was man genau mit seiner erworbenen Software machen darf, in den Lizenzrechten enthalten. Dazu zählt bei den proprietären Softwarelösungen zumeist eine „nicht-verändern”-Bedingung, die u.a. Softwarediebstahl vorbeugen soll. Auf der anderen Seite verhindert sie aber nicht nur jegliche Mitarbeit der Community, sondern auch ein selbstständiges Ausbessern von Fehlern.</p>
<p>Besonders drastisch sei auch die Verwendung von gestohlener Software, wie das Weiterverwenden von Schullizenzen nach dem Austritt aus selbigen, die Nutzung dieser Lizenzen für kommerzielle Zwecke sowie das „zufällige Liegenlassen” von Datenträgern/Lizenzschlüsseln.</p>
<p>Ein hervorragende Leistung hingegen erbrachte die so genannte „School of Audioengineering”, die nach der Hochrechnung für die verwendete proprietäre Software den Entschluss fasste, eine bestehende Open Source Lösung zu erweitern, diese Entwicklung zu finanzieren und dies anschließend in den Quellcode wieder einfließen zu lassen, zum Wohle aller Nutzer.</p>
<p>Für alle Interessierten, die die Tatsache des Monopols der proprietären Software anzweifeln, wird empfohlen, im Handel nach Geräten zu fragen, die freie Standards wie Ogg Vorbis anspielen.</p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h1>Open Source Spracherkennung: simon</h1>
<p>Unter dem Namen „Simon” präsentierte sich eine Open Source Spracherkennungssoftware, die trotz ihrem momentanen Alpha Zustand der Version 0.3 (noch nicht veröffentlicht) bereits vorzeigbar ist. Die Besonderheit dieser für Windows und Linux erhältlichen Software liegt in der Tatsache, das kein „Sprachmodell” mitgeliefert wird, im Gegensatz zu den erhältlichen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise <a href="http://www.nuance.de/naturallyspeaking/" class="liexternal">Dragon Naturally Speaking</a>. Simon bietet drei Möglichkeiten, Sprachmodelle zu verwenden:</p>
<ul>
<li> vorhandene Modelle einlesen</li>
<li> adaptive Modelle erstellen (Kombination aus eigenen Aufnahmen &amp; vorh. Modell)</li>
<li> vollständige Erstellung eines eigenen Modells</li>
</ul>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0461_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6093" title="Blick durch die Lobby (Erdgeschoss)" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0461_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Positiv aufgefallen ist neben dem offensichtlichen Potential für die Nutzung des Computers beeinträchtigter Menschen die einfache Erstellung neuer Szenarien für Programme. Diese sind durch eine eigene Paketverwaltung eingebunden. „Simon” integriert sich in die KDE-Oberfläche und setzt neben der Community auf die Website <a href="http://www.voxforge.org/" class="liexternal">voxforge</a> für die Erhältlichkeit existierender Sprachmodelle. Das Hauptkonzept liegt allerdings klar auf der Modularität des Projektes und der Tatsache, dass kein Sprachmodell mitgeliefert wird, sondern die Idee hinter dem Projekt auf der Aufnahme eigener Modelle beruht.</p>
<p>Entsprechend dazu läuft das so genannte „Benefit”-Projekt, das speziell das Sprachmodell für Senioren bereitstellen möchte, um deren Umgang mit Computern weitgehend zu erleichtern.</p>
<p>Ein weiteres Projekt nennt sich „ASTROMOBILE” und dient der Entwicklung von sprachgesteuerten Haushaltsrobotern, die Zielgruppe sind hier erneut Senioren.</p>
<p>In der Entwicklung befindet sich unter anderem eine verbesserte Funktion zur Diktation.</p>
<p>„Simon” plant, sich bezüglich Sprachaufnahmen via <a href="http://www.voxforge.org/" class="liexternal">voxforge</a> und der Erstellung von Szenarien verstärkt auf die Community zu verlassen. Ferner ist es möglich, „Simon” durch direkte Mithilfe am Code oder bei Übersetzung, sowie Dokumentation zu helfen.</p>
<p>„Simon” ist unter <a href="http://www.simon-listens.org/" class="liexternal">http://www.simon-listens.org</a> aufzufinden, während die <a href="http://sf.net/projects/speech2text" class="liexternal">Entwicklung auf Sourceforge</a> stattfindet.<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0489_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-6091" title="Der Ubuntu Stand" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0489_2-1024x680.jpg" alt="" width="553" height="367" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h1>Fazit</h1>
<p><span class="partner">Da für das Jahr 2010 der Linuxtag in Klagenfurt eine Pause eingelegt hat, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen selbigen in Graz zu besuchen. Die vergleichsweise weite Anreise hat sich jedenfalls gelohnt. Auch wenn die Informationsstände üppiger ausfallen hätten können, war der Tag sehr informativ. Besonders hervorgetan haben sich dabei die Vorträge über MooTools, wegen dem hohen Informationsgehalt, Simon-Listens, wegen dem Innovationsfaktor des Projekts, und PostgreSQL, wegen dem humorvollen Vortrag. Für nächstes Jahr kann sich Graz jedenfalls wieder auf meinen Besuch freuen, auch wenn dann der Klagenfurter Linuxtag eventuell nicht nur durch Abwesenheit glänzt. </span>~<strong>firefreak</strong></p>
<p>Ich gebe zu, ich war etwas enttäuscht von den Ständen, da hatte ich wesentlich mehr erwartet. Die interessanten Vorträge haben das jedoch weit mehr als wettgemacht und ich würde mich freuen 2011 erneut die Linux Tage zu besuchen. ~<strong>GhostLyrics</strong></p>
<hr />
GhostLyrics und firefreak sind selbst Linuxnutzer, wobei GhostLyrics von firefreaks Interesse zu Ubuntu angesteckt wurde.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/2010/04/25/grazer-linux-tage-2010-24-april/#SID6082_1_tgl" title='Visit blog to check out this spoiler' class="liinternal">[[Visit blog to check out this spoiler]]</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kompetenz öffentlicher Stellen</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/12/21/kompetenz-offentlicher-stellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 02:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Unigraz]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Also man kennt das doch&#8230; Man möchte etwas und denkt sich: &#8220;Ich könnte doch mal den Verantwortlichen schreiben, wenn sie schon so eine schöne Möglichkeit fürs Abgeben von Kommentaren, Vorschlägen, Wünschen und Beschwerden einrichten.&#8221; Das war auch mein Hintergedanke dabei mal an den Computer-Dienst meiner Universität zu schreiben. Die Antwort kam prompt; und strotzte vor ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2009/12/screenshot5-copy.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-4054" title="Screenshot Unigraz" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2009/12/screenshot5-copy-197x300.png" alt="" width="131" height="200" /></a>Also man kennt das doch&#8230; Man möchte etwas und denkt sich: &#8220;Ich könnte doch mal den Verantwortlichen schreiben, wenn sie schon so eine schöne Möglichkeit fürs Abgeben von Kommentaren, Vorschlägen, Wünschen und Beschwerden einrichten.&#8221; Das war auch mein Hintergedanke dabei mal an den Computer-Dienst meiner Universität zu schreiben. Die Antwort kam prompt; und <em>strotzte vor Benutzerfreundlichkeit und Kooperationsbereitschaft, beziehungsweise freiem Denken in Hinsicht auf Innovation</em>:</p>
<p>(Bild anklicken zum Vergrößern)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>In Extremo – Tranquilo Tour, Graz Dezember 2009</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/12/04/in-extremo-tranquilo-tour-graz-dezember-2009/</link>
		<comments>http://firefly-nexus.org/2009/12/04/in-extremo-tranquilo-tour-graz-dezember-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte & Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquilo]]></category>

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		<description><![CDATA[ein Bericht über das In Extremo Konzert der Tranquilo Tour in Graz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></a>Tranquilo, die <a href="http://www.lastfm.de/music/In+Extremo" title="In Extremo auf lastfm.de" rel="nofollow" class="liexternal">In Extremo</a> Akustiktour, auf deren Konzert in Graz ich persönlich lange gewartet habe, fand am 04.12.2009 statt. Neuland für In Extremo sowie für deren Fans. Dass die Musiker mit ihren Instrumenten ohne die &#8220;Elektrifizierung&#8221; spielen, ist nicht nur eine Premiere für die Tranquilo Tour, sondern auch etwas, von dem die Musiker einander selbst überzeugen mussten, wie der Sänger während der Vorstellung betont. Das Publikum musste davon nicht lange überzeugt werden, der Erfolg war einschlagend, <a href="http://myprofile.universal-music.de/_popups/preview_newsletter.php?mailing=23867" title="Newsletter von In Extremo" class="liexternal">besser als erwartet.</a><br />
<span id="more-3333"></span></p>
<p>Die Show beginnt relativ pünktlich, um 20:00 Uhr mit akademischem Viertel, wobei als erstes Bühnenbild und Kostüme der Artisten erstaunen. Weit entfernt von ihrem üblichen Mittelalter-Look tragen In Extremo fast schon ein wenig förmliche, geradezu modische Kleidung, darunter Drei-Viertel-Hosen, Jacket, Sacko, Anzughosen, Anzug, Gilet. Einen Hauch von Eleganz zeichnet auch das Bühnenbild, das mit relativ wenig Elementen auskommt, vergleiche ich dazu das Raue Spree Bühnenbild von 2006, mit seinem gewaltigen Segelschiff: vier Zelte, ein Kanapee und viele Akustikinstrumente geben den Ton an, die Lightshow ist dezent; unaufdringlich und passend.</p>
<p>Nach einer kurzen Begrüßung des Grazer Publikums und einer Freudenbekündung, dass man Österreich sehr möge, starten In Extremo auch gleich mit ihrem Programm, wobei man der Band durchgehend ansieht, wie viel Spaß sie selbst am Spielen haben. Während manch anderer Künstler vielleicht nur sein Programm herunterspielt, erkennt man bei In Extremo die Freude am Musizieren so deutlich, wie es nur bei wahrer Begeisterung möglich ist.</p>
<p>Doch was erwartet einen nun bei einem Akustikkonzert einer Band, die sich im Regelfall zwischen &#8220;Dudelsackmusik&#8221; und E-Gitarren hin- und herbewegt, ihre Musik selbst als Mittelalter-Rock bezeichnen? Ich persönlich bin immer ein Fan der Musik und nicht der Künstler, weswegen ich die Vorstellung mehr als genossen habe, ich wage es sogar zu behaupten, dass mich die Akustikversionen einiger Songs eher begeisterten als die &#8220;richtigen&#8221; Varianten. Empfehlenswert ist die Tranquillo-Tour für alle Fans der Musik, vielleicht etwas weniger ernst sollten reine Fans der Band diese Empfehlung nehmen. Die Wahrscheinlichkeit leicht enttäuscht zu werden ist sehr groß, da gerade die &#8220;wilderen&#8221; Stücke nicht oder in stark veränderter Variante gespielt werden; das sehr beliebte &#8220;Spielmannsfluch&#8221; wurde beispielsweise gar nicht zum Besten gegeben. Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass es bei Akustik nicht ums &#8220;abrocken&#8221; geht, sondern ums Genießen, und das war bei dieser exzellenten Setlist sicherlich möglich. Andererseits würde bei einem Konzert, für das nur Sitzplätze zur Verfügung stehen und der Sänger die meiste Zeit halb liegend verbrachte, Headbangen leicht daneben wirken.</p>
<p>Für die folgende Setlist sollte erwähnt werden, dass der erste Teil gänzlich aus meinem löchrigen Gedächtnis stammt, wobei die Reihenfolge nicht stimmt; die Reihenfolge der zweiten Hälfte stimmt gänzlich.</p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h4>Setlist 1. Hälfte</h4>
<ul>
<li>Einleitung (wurde gebildet von einem Song von In Extremo, der mir gerade entfallen ist&#8230;)</li>
<li>Mein Sehnen</li>
<li>In diesem Licht</li>
<li>Merseburger Zaubersprüche</li>
<li>Ave Maria</li>
<li>Lebensbeichte</li>
<li>Frei zu sein</li>
<li>Rasend Herz</li>
<li>Nymphenzeit</li>
<li>Singapur</li>
</ul>
<p>Hier gab es eine kleine Pause, ideal zum Aufsuchen der Toilette, der Getränkeausgabe, oder, in meinem Fall einer Person mit Schreibmöglichkeit; beim überstürzten Aufbruch zum Konzert hatte ich sowohl Stift als auch mein Artikelbuch zu Hause liegen gelassen, weshalb mir ein netter Mensch im Besitz eines Bleistiftes aushelfen musste. :(</p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h4>Setlist 2. Hälfte</h4>
<ol>
<li>Vollmond</li>
<li>Die Gier</li>
<li>En esta noche</li>
<li>Nur ihr allein</li>
<li>Poc Vecem</li>
<li>Über dem Meer</li>
<li>Flaschenpost</li>
<li>Sieben Köche</li>
<li>Auf&#8217;s Leben</li>
</ol>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h4>Setlist Zugaben</h4>
<ol>
<li>Rasend Herz (Gesang &amp; Gitarre; Ergänzung Mundharmonika)</li>
<li>Its A Long Way To The Top If Ya Wanna Rock And Roll (AC/DC Cover) <strong>UPDATE</strong></li>
<li>Herr Mannelig (aktuelle Version, alle)</li>
</ol>
<p>Trotz der Tatsache, dass In Extremos Drummer aufgrund einer Operation nicht anwesend war und diesen Part &#8220;Herr Otto&#8221;, jemand aus In Extremos Crew, übernehmen musste, war der Abend ein voller Erfolg, das Konzert ein Klanggenuss sondergleichens und auch die akustische Qualität, also die Einstellung der Tontechnik, scheinbar perfekt. Die Show gestaltete sich abwechslungsreich, mit ruhigen und flotteren Titeln, teilweise wurde zum Mitsingen aufgerufen (was ich nicht tat, meine Stimme hat sich immer noch nicht erholt), der Sänger saß/lag gemütlich auf seinem Kanapee, nach einiger Zeit sogar mit bloßen Füßen, wobei man sowohl seinem, als auch den Gesichtern der anderen Bandmitgliedern durchgehend die Spielfreude ansah. Besonders deutlich merkte man dies, als der Gitarrist früher beginnen wollte als der Sänger mit dem Quatschen fertig war und deshalb gleich mal meinte: &#8220;Spielma jetzt oder, wa?&#8221; Immer wieder häuften sich Soli, die eine angenehme Atmosphäre zaubern und zusammen mit den Kommentaren des Sängers (&#8220;ja, ich geb zu dass ich stinke&#8221;, &#8220;hast du da auch was drunter unterm Kilt? &#8211; Rasierte Eier sag ich nur&#8221;) zwischen den Songs bildeten sie den Flair des Abends.</p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h4>Update 1</h4>
<p>Danke an unseren netten Kommentator für die Identifizierung des zuvor unbekannten Songs.</p>
<ul class="info">
<li><a href="http://www.setlist.fm/setlist/in-extremo/2009/helmut-list-halle-graz-austria-3d71d8f.html" class="liexternal">Setlist</a> (Gedächtnis &amp; setlist.fm) <em>jetzt dreimal raten, wer die erstellt hat</em> ;)</li>
<li><a href="http://myprofile.universal-music.de/_popups/preview_newsletter.php?mailing=23867" class="liexternal">Newsletter</a> (myprofile.universal-music.de)</li>
<li>Schreibweise einiger Titel (musicbrainz.org)</li>
<li><del>Vorlage des Posters (puck-records.de)</del></li>
<li>Danke an <a href="http://firefly-nexus.org/2009/12/04/in-extremo-tranquilo-tour-graz-dezember-2009/comment-page-1/#comment-170" class="liinternal">Peter</a> für den Tipp bzgl. des AC/DC Coversongs</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>die Zitat-Flut</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/11/24/die-zitat-flut/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[eine Flut von Zitaten aus dem Studentenleben von GhostLyrics]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute kurz Zeit genommen und aus meinen Mitschriften die neuesten Zitate in die Datenbank übertragen, diese werden jetzt hier in der Sidebar auf Firefly-Nexus angezeigt. Falls jemand gleich alle Neuheiten lesen möchte, ohne jedes Mal die Seite neu zu laden, kann man das hier tun. <span id="more-3211"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h4>Die Zitatliste</h4>
<p>Die neuen Zitate hier nach Verursacher aufgeschlüsselt, damit sich auch andere Leute am studentischen Benehmen stoßen können. :)</p>
<ul>
<li>black_caeser
<ul>
<li>Bei Windows sind einfachere Sachen schwieriger, bei Linux sind schwierigere Sachen schwieriger.</li>
</ul>
</li>
<li>Vortragende Russisch (Aufzählung für beide Vortragenden)
<ul>
<li>Nicht jede Frage, die ich stelle, bildet eine Falle.</li>
<li>Ich bin Freitags ganz besonders genau</li>
<li>Warum hast du das Schnitzel dann gegessen wenn es schlecht für die Figur ist?</li>
<li>Bist du so asozial?</li>
<li>Wo? Opfer! Opfer!</li>
<li>Am Dienstag schreiben Sie mit Natasha einen Test. Thema: Vergangenheit und Essen.</li>
<li>Wie sagen wir ‘wohin gehst du’? Was wer ‘wohin’? Aha…</li>
<li>Was machen wir mit Brot?</li>
<li>Ich weiß nit was Sternfrucht auf Russisch heißt, außerdem schmeckts eh nach nichts.</li>
<li>Aber man kauft trotzdem immer mehr als eine Nudel, weil von einer wird man nicht satt. Außer man ist Victoria Beckham oder so.</li>
<li>воскресенъе (sprich: waskrisen-je) ist nicht schwierig. Für mich.</li>
<li>‘Rock’ geht natürlich auch ohne jegliche Musik.</li>
<li>Die Großmutter mag ich, die kocht. Der Großvater ist für die Katz.</li>
<li>Übersetzung: “Sie mag niemanden, aber sie mag Radio.” Einfach mit dem Radio kommen und wird schon passen.</li>
</ul>
</li>
<li>Vortragender Englisch
<ul>
<li>I don’t really appreciate crap. I read too much of it every day.</li>
</ul>
</li>
<li>Vortragende Translationsrelevante Sprachwissenschaft
<ul>
<li>Falsche Freunde, wissen Sie was das ist?</li>
</ul>
</li>
<li>verwirrte Mitstudentin
<ul>
<li>Jo, i wollt’ sog’n ‘I liebe es nicht Frühstück’n in da Früh’</li>
</ul>
</li>
<li>neugierige Mitstudentin
<ul>
<li>Tschuldigung, was is a puff? (gemeint “pouf” frz. Sitzkissen)</li>
</ul>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es druckt und druckt und druckt…</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/10/20/es-druckt-und-druckt-und-druckt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 22:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[C540]]></category>
		<category><![CDATA[Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Lexmark]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[das Nörgeln über Lexmark]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letzte Woche also den Drucker für unsere WG bestellt hatte, übrigens ein <a href="http://www.lexmark.at/lexmark/product/home/344/0,6970,245594_653293763_1285455192_de,00.html?tabId=1" title="Produktbeschreibung ansehen" class="liexternal">Lexmark C540</a>, ist er dann auch heute <em>endlich</em> angekommen. Nein, ich finde nicht, dass die Wartezeit extrem lange war, aber es war nunmal die Notwendigkeit einer relativ schnellen Lieferung gegeben, die meiner Meinung nach nicht erfüllt wurde. <span id="more-2561"></span>Ich bestellte das Gerät in der Nacht von Montag auf Dienstag, allerdings gab es erst am Samstag Nachmittag eine Rückmeldung, nämlich dass der Drucker versendet worden wäre. Wie bereits erwähnt, angekommen ist er heute und ich hatte in Gedanken schon meine ersten Zweifel. (Wie sieht es mit Linux-Kompatibilität aus, wie regeln wir das Drucken in der WG ohne Netzwerk, da ich noch zu faul war mich um ein Ad-Hoc Netzwerk der insgesamt vier Laptops zu kümmern und so weiter.)<br />
Das Geräte machte einen ordentlichen Eindruck, war tadellos verpackt aber&#8230; es wurde nur ein Stromkabel mitgeliefert. Kein USB-Kabel. Kein LAN-Kabel. Hm. Erster Gedanke: Schlecht. <strong>Sehr schlecht.</strong><br />
Glücklicherweise befand sich dank mir noch ein LAN-Kabel in der Studentenbude und das &#8220;Problem&#8221; wurde fix gelöst. Drucker funktioniert einwandfrei.</p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h4>Der Clou</h4>
<p>Als ich bei der Firma, die ich hier nicht nennen werde, telefonisch Rücksprache hielt, antwortete man mir nur, dass bei den Geräten <strong>nie</strong> Kabel mitgeliefert werden würden. Das kann aber nicht euer Ernst sein, Lexmark, oder? Das muss ein Scherz sein. Für einen Drucker im Wert von rund 240€ wird man doch wohl eine mitgelieferte Anschlussmöglichkeit verlangen dürfen, richtig?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studium begins od. “Ja, was hat er denn gemacht?”</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/10/11/studium-begins-od-ja-was-hat-er-denn-gemacht/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 21:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[So&#8230; die erste Woche des Studiums ist also ganz gut überstanden. Aber&#8230; ich hab ja auch was erlebt, oder? Das kann ja nicht einfach so irgendwie gewesen sein, richtig? Schließlich ist das hier weit weg von &#8220;zuhause&#8221; und ganz neu und blablabla. Richtig. Also als erstes wäre da der Russisch-Kurs, bei dem mir schon öfter ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So&#8230; die erste Woche des Studiums ist also ganz gut überstanden.<br />
Aber&#8230; ich hab ja auch was erlebt, oder? Das kann ja nicht einfach so irgendwie gewesen sein, richtig?<br />
Schließlich ist das hier weit weg von &#8220;<a href="http://firefly-nexus.org/2009/09/27/zuhause/" title="“Zuhause”" rel="nofollow" class="liinternal">zuhause</a>&#8221; und ganz neu und blablabla. <span id="more-2416"></span></p>
<p>Richtig.<br />
Also als erstes wäre da der <strong>Russisch-Kurs</strong>, bei dem mir schon öfter mal die Augen &#8220;übergegangen&#8221; sind, besonders wenn man jetzt auf ein Wort blickt, dass man selbst geschrieben hat und sich denkt &#8220;Was zum&#8230; Ich hab das zwar geschrieben, aber ich hab grade weder eine Ahnung, wie man es ausspricht, noch was es bedeuten könnte.&#8221; Ganz lustig also. Teilweise. Englisch war naja&#8230; noch eher zurückhaltend, lag aber auch an meiner lädierten Stimme. Wohingegen die Vorlesung (Veranstaltungsname zensiert) erstens überfüllt sowie in einem zu kleinen Raum war und außerdem gähnend langweilig, darauf will ich jetzt gar nicht genauer eingehen. Ich werd&#8217; demnächst wohl weiterhin dort sein, aber mit Netbook, so dass ich entscheiden kann, das für mich interessante/wichtige mitzutippen und den Rest von mir aus sinnlos surfend zu verbringen :/</p>
<p>Dann hab ich noch interessante Leute kennengelernt, darunter:</p>
<ul>
<li>die FH-Journalistin. Ist ganz witzig, sie ist relativ wenig im Internet unterwegs und gleich in den ersten Stunden wurde denen erklärt, sie müssten ihre Internetpräsenz verstärken. Find ich lustig, finde ich wirklich lustig. Sie war dann auch fasziniert als ich vom Bloggen erzählte und so. Wenn ich ganz ehrlich bin, denke ich dass sie nach etwas Überzeugungsarbeit vielleicht bei der Website mitarbeiten möchte. Kennengelernt auf der Geburtstagsparty von der Freundin eines Freundes)</li>
<li>der Spanier, vollkommen fasziniert von Internet, genauso nachtaktiv wie ich, spricht gut Englisch und nur etwas Deutsch. Total netter Typ, mit dem werd ich sicher noch öfter was unternehmen. Interessante Frisur übrigens, schade dass ich kein Bild zum Beilegen habe. (Kennengelernt im Englischkurs)</li>
<li>der Slowene, der bei uns studiert, weil ihm Laibach nicht liegt und er Maribor satt hat, nachdem er dort aufgewachsen ist. Sympathisch, spricht super Deutsch, mit leicht deutschem Akzent (&#8220;ne&#8221;) dank häufiger Besuche in Deutschland. Interessanter Musikgeschmack, mit dem war ich auch gleichmal Kaffee trinken. (Kennengelernt im Russischkurs)</li>
</ul>
<p>Achja, und sonst&#8230;</p>
<ul>
<li>Kaffeetrinken</li>
<li>GBT-Party bei Freunden</li>
<li>Hausparty bei Freunden</li>
<li>Gammeln</li>
<li>Russisch lernen</li>
<li>Noch etwas Gammeln</li>
<li>Essen gehen</li>
</ul>
<p>PS: für jene, die die erste Version ebenfalls gelesen haben: <strong>Diese</strong> Version enthält keine Fehler mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweden – Urlaub des Admin od. Der Wahnsinn quillt uns aus den Hirnen</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/09/26/schweden-2009-urlaub-eures-admin-oder-der-wahnsinn-quillt-uns-aus-den-hirnen/</link>
		<comments>http://firefly-nexus.org/2009/09/26/schweden-2009-urlaub-eures-admin-oder-der-wahnsinn-quillt-uns-aus-den-hirnen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 14:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://firefly-nexus.org/?p=2168</guid>
		<description><![CDATA[Der Reisebericht von GhostLyrics' Schwedenreise, öffentliche Fassung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweden, Stockholm und so manches&#8230;<br />
oder &#8220;Der Wahnsinn quillt uns aus den Hirnen&#8221;</p>
<p>Warnung: der Artikel ist SEHR lang, selbst für unsere Verhältnisse. <span id="more-2168"></span></p>
<p>Ich werde gleich vorweg warnen, es gibt zwei Versionen dieses Berichtes, eine &#8220;richtige&#8221; und eine &#8220;öffentliche&#8221; (=zensierte). Diejenigen unter dem Publikum mit Interesse an der vollständigen Version mögen mir bitte <a href="http://firefly-nexus.org/kontakt/" title="Kontakt" rel="nofollow" class="liinternal">mailen</a>. (nicht ICQ, Skype, MSN, StudiVZ, Facebook, whatever&#8230;) Sie werden dann relativ schnell von mir Bescheid bekommen. Abschließend wünsche ich jetzt gute Unterhaltung mit meinem &#8220;Schweden-Bericht&#8221;.</p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h1>Montag [Spittal -&gt; Graz]</h1>
<p>Nachdem ich mit <a href="http://firefly-nexus.org/author/trayzard/" class="liinternal">Trayzard</a> fast im Streit (um 04:00 ohne funktionierende Gallery) auseinanderging um doch noch &#8220;etwas&#8221; zu schlafen, hatte ich natürlich keine Ahnung, was bis zum Abend des Tages alles passieren würde. Kurzfassung: anstrengender Tag, Kopfschmerzen, Umstände zw. Umzug &amp; Wohnung&#8230;, 2x am Tag im Restaurant &amp; ziemlich unausgeschlafen am Tag danach.</p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h1>Dienstag [Graz -&gt; Wien]</h1>
<p>Graz, Chillen, Uni-Besorgungen, nachmittags das Gleiche nochmal&#8230; aber die Einstellung geht in Ordnung, bin ja jetzt offiziell Student, in Ordnung geht auch die Einschreibung, sieht ja schonmal nicht soooo schlecht aus.</p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h1>Mittwoch [Wien -&gt; Arlanda -&gt; Stockholm]</h1>
<p>Flug bei FlyNiki; Sicherheitsanweisungen auf Deutsch von Niki persönlich. Allein deswegen &amp; wegen der Mücke als Maskottchen sollte man eigentlich schon diese Fluglinie buchen. Die Anreise zum Vienna Airport war furchtbar, wir mussten für meinen Geschmack viel zu früh aufstehen.<br />
Flug: hmm&#8230; nach meiner letzen 6,90€ Pizza (ja, danke, Kölnmesse, das vergesse ich nicht so schnell) dachte ich eigentlich, mich könnte kaum mehr etwas erschrecken. Da das kostenpflichtige Essen im Flieger allerdings bei 7€ anfing und mit dem 12€ Schnitzel seinen krönenden Höhepunkt erreichte, war man ganz froh über die &#8220;Free Sandwiches&#8221;.<br />
Schweden: vom Flughafen Arlanda 45 Minuten in die Stadt per Bus (Kosten: ~7,5€), Alternative: 20 Minuten Zug um ~27€. welch &#8220;schwierige Entscheidung&#8221;. Anschließend ca. 30 Minuten verwirrt Fußweg suchen. Erster Eindruck: Hostel -&gt; Gratis I-Net ABER keine versperrbaren Spinde. Bettwäsche nicht inkludiert<br />
PS: Hostel-&gt;Irrgarten.<br />
Heute durch die Gegend &amp; Fußgängerzonen gestreift. Fotografiert. Geschaut. Bei Subway gegessen, also praktisch ein persönlicher Fixpunkt abgehakt ;)</p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h1>Donnerstag [Stockholm]</h1>
<p>Eigentlich recht angenehm. Aufstehen. Ganz gemütlich. Bis auf den Wecker, das eine Mal um 06:30 aufwachen &amp; die Geräusche von abreisenden Zimmerkollegen. Später per Pedes durch Stockholm. Irgendwo zweites Frühstück eingenommen; ganz nettes Café. Gegen Mittag Wachablöse der Garde. Noch mehr spazieren. Mitreisende beim Fotografieren beobachten. Den Rathausturm besichtigen. Der 360°-Blick ist unglaublich beeindruckend. Fußgängerzonen tagsüber Wahnsinn; möchte hier nicht mitten in der Hauptsaison sein. Vermutlich wird man geschoben von den Massen an Touristen.<br />
Jetzt erstmal Pizza. Und danach meine Karten verteilen :) (oder hieß es &#8220;vorbereiten&#8221;? Pech, dass ich die erste Fassung nicht mehr entziffern kann&#8230;)<br />
Sooo&#8230; irgendwie wäre ich jetzt gerne satt. Spielte sich leider nicht. Zudem gerade geliebten Kopfhörer beschädigt. Jetzt in Unterkunft &amp; leichtes Abendprogramm.<br />
Freiheit=freie Zeiteinteilung</p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h1>Freitag [Stockholm]</h1>
<p>früher auf&#8230; *brr*, kein warmes Wasser mehr beim Duschen &amp; langsam aber sicher etwas Schlafentzug. Fußweg. VIEL Fußweg. War noch munter als Kollegen gegen 02:00 aus Bar heimkamen. Wenige Stunden später wieder dank unbekannter Zimmerkollegen. Zweitschlüssel: check. Zimmercode: check. Bedürfnis nach ein wenig Stille: check. Dann, immer wenn man Headphones braucht. :( Mal sehen in der Stadt&#8230; im Zentrum&#8230; oder so. Griechisches Abendessen. Klingt gut.<br />
Feststellung: Brieftasche wird immer dicker, obwohl effektiv weniger Inhalt wird. Interessantes Phänomen der hiesigen Währung. Bin übrigens jetzt doch alleine weg.  Innenstadt+Kopfhörer mit &#8220;Nightwish&#8221; *nebenher Donut runterschling* War vorher griechisch essen. Zwar war maximal die Packung griechisch aber naja. War genießbar. Vorher zufällig in eine Demonstration am Marktplazt geraten. Anti-USA, Irak, Cuba-Gefangene usw. Mit Musik!<br />
PS: McDo&#8217;s sind hier irgendwie hübscher &amp; moderner eingerichtet  werd mal wieder zurück.<br />
PSS: Leggins sind in Mode. Unübersehbar.<br />
Nachts noch weg! Ab-18-Bar. Ausweiskontrolle. Trinken &amp; Chillen. Schmierige alte Typen von den Mädels abhalten. &#8220;Hombre&#8221; &amp; ich sind zu allem bereit.<br />
War ziemlich genial. Hätte kaum besser sein können, Musik klasse, Getränke self-service, Eindruck super! JHBG ist ganz nebenbei übrigens komplett voll. Bis auf den letzen Platz. Übrigens fällt mir ein, dass ich keine Jacke mithabe, lässt sich aber mit zwei Schichten Pulli ausgleichen. UND DIE BESTE FESTSTELLUNG: Fortgehen &amp; danach NICHT müffeln! In Schwedens Lokalen herrscht Rauchverbot. Insofern: Rauchverbot ftw, Schlafentzug ftl.</p>
<a name="wptoc_0_0_5"></a><h1>Samstag [Stockholm]</h1>
<p>Später aufgestanden. Bad=Sauerei. Frechheit. Bundesheer geradezu Krankenhaus dagegen.<br />
Und achja: Shoppen vormittags (mein vormittags). Später noch mehr Shoppen auf der Suche nach der autoverleihenden Tankstelle. Irgendwo in einer Mini-Mall, so mit einem Café als zentralem Platz. Hab ich vorher eigentlich wirklich ein Haus mit riesigen &#8220;EA&#8221; &amp; &#8220;DICE&#8221;-Aufschriften gesehen? Nein, ich muss stark sein, bin ja im Urlaub.<br />
Momentan gerade aus Shopping-Straße zurück. Tankstelle nicht gefunden. Futterbedürfnis der Ladies zu groß. Waren noch in einem Café, das gerade schließen wollte. Der total sympathische &amp; gelangweilte Kellner hat extra für uns noch etwas offen gehalten &amp; nicht alles vom Kaffee verrechnet. Hatte selbst einen Riesen-Hot-Chocolate. Beim Gehen hat er uns noch Brötchen aus der Vitrine geschenkt, weil er sie sosnt weggeworfen hätte. Netter Typ. Während also zwei sich jetzt den Magen vollschlagen und zwei noch weitershoppen auf der Suche nach Männerboutiquen für den &#8220;Hombre&#8221;, fülle ich unsere Chronik &amp; versuche etwas abzuschalten. Na, warum nicht. Es folgen: (vermutlich) Auto-Ausflug mit Mietwagen, (wahrscheinlich) Bootsausflug nach Vaxholm, (eventuell) Stadtrundfahrt per Boot, (hoffentlich nicht) ausgiebiger End-Shopping-Bummel.<br />
oh und btw:ich steh drauf, dass man überall die Papierrechnung sofort bekommt, das erleichtert meine Endabrechnung um einiges.<br />
Abend: Oder besser: Nacht! Inzwischen schon Samstag Nacht&#8230; Bin grade mit &#8220;Mama&#8221; ins Hotel, als sie sich nicht so gut fühlte.Tja, ich futter&#8217; grade meine gerade geshoppten Süßigkeiten. Ich wusste ja, dass es mich einmal erwischen würde, wenn wir am Weg in JEDEN Süßwarenladen hineingehen müssen. Draußen regnet es weiter. Egal, kalt ist es hier innen auch. Korrektur wegen Nachmittag: war &#8220;Halb-Marathon&#8221; nicht &#8220;Marathon&#8221;. Hätte ich mir bei der Beschriftung denken sollen. Über 20.000 Teilnehmer, jemand aus unserem Kellerloch ist auch mitgelaufen. Da wo gestern die Demo war, ist heute ein Metal-Konzert in sehr kleinem Rahmen. Oder auch nicht. Halt ins Wasser gefallen.<br />
Persönliches Unwort des Tages: &#8220;Shoppen&#8221;<br />
Weiters: zusätzliche Ansichtskarten besorgt. Unzählige Souvenirshops besucht. Eindeutig zu viele für meinen Geschmack.</p>
<a name="wptoc_0_0_6"></a><h1>Sonntag [Stockholm -&gt; Vaxholm -&gt; Stockholm]</h1>
<p>Trip mit dem Schiff nach Vaxholm. Schöne Insel etwas abseits von der Metropole Stockholm. Haben wirklich unglaublich viele Fotos gemacht. Wetter traumhaft, teilweise richtig warm. Auf heißem Steg gelegen, teilweise weggepennt. Kleinigkeit gegessen. (btw: &#8220;Körper&#8221; alleine hat inzwischen schon 620 Bilder geschossen.) Bin im Moment auf dem Schiff zurück in die City. Mal schauen, was das heutige Tages&#8230; ähm&#8230; Abendprogramm noch hergibt. Bin ziemlich müde nach der verfrühten Ruhepause am Steg. Insgesamt war heute weit weniger Sightseeing &amp; mehr Entspannung, was dann doch zu etwas Erholung geführt hat.<br />
Inzwischen auch in Unterkunft angekommen, Suppe gegessen &amp; wieder aufgewärmt, nachdem ich am Schiff im Regen ganz vorne an Deck stehen musste, was gelinde gesagt saukalt war, aber eben auch wirklich ein cooles Gefühl. Aufgewärmt, Suppe gekocht &amp; verschlungen, dann ins I-Net, schon über 1000 Nachrichten im Google Reader :(<br />
Zitat: &#8220;Der Wahnsinn quillt aus unseren Hirnen&#8221; ~ &#8220;Schatten&#8221;</p>
<a name="wptoc_0_0_7"></a><h1>Montag [Schweden, irgendwo]</h1>
<p>Gleich am Morgen aufgestanden, grausam grausam&#8230; es hat sich ausgezahlt. Wider dem ersten Erwarten mit dem beginnenden Anruf (AW: &#8220;Betriebsurlaub) haben wir es doch geschafft einen fahrbaren Untersatz zu mieten (sprich: Auto). &#8220;Mama&#8221; ist gefahren, die Küste entlang, weit von Stockholm hinaus, weit vom Essen (hatten alle recht wenig zu futtern mit), haben traumhafte Landschaften besichtigt, deren Steinküsten mich teilweise an vergangene Kroatien-Urlaube erinnerten, uns wie Reptilien auf Steinen gesonnt &amp; ich hab gehört dass ein Teil meiner Karten bereits angekommen ist.<br />
Abends nochmal Subway &amp; jetzt Café. &#8220;Hot Chocolate&#8221; &amp; Zimtschnecke  Dazwischen waren wir im Restaurant &#8220;Kraken&#8221; wo wir uns SEHR teuer verpflegt haben. (20€ für eine Portion Spaghetti. Man gönnt sich ja sonst nix.)<br />
Zitat: &#8220;muast ma sog&#8217;n wenn I im Weg steh, damit i so tuan konn als wüads ma wos ausmochn.&#8221; ~ &#8220;Schatten&#8221;</p>
<a name="wptoc_0_0_8"></a><h1>Dienstag [Stockholm -&gt; Arlanda -&gt; Wien -&gt; Graz -&gt; Spittal]</h1>
<p>Also wenn das nicht ein anstrengender Tag war. Ich schreib das hier jetzt mal so, weil ich mir keine Aufzeichnungen machen konnte. :/ Eindruck Flughafen: wirklich schön. Großflächig, Einrichtung alles sauber, alles tip-top. Mit dem Jet nach Wien, dort kurz Pause und Fotos austauschen, mit dem Zug nach Graz Krimskrams holen und Karin wieder aufwecken *fies grins* und dann per Auto des &#8220;Hombre&#8221; nach Kärnten. Könnte noch einiges hinzufügen, wie der Tatsache, dass ich gern mal im Hotel am Flughafen Arlanda übernachtet hätte, aber ok. Bin dann ca. um 02:00 des Mittwochs bei mir bei der Tür rein.</p>
<p>Vielleicht hat es sich wirklich jemand angetan, das ganze zu lesen. Eindrücke gerne akzeptiert. Schreibt mir. :)</p>
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