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	<title>Firefly-Nexus &#187; Linux</title>
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		<title>Grazer Linuxtage 2011, 9. April</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 22:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal in Folge hatte ich die erfreuliche Gelegenheit die Grazer Linuxtage zu besuchen (die wie im vergangenen Jahr aus einem Tag bestehen, der interessanterweise dennoch als Mehrzahl angeschrieben wird&#8230;). Trotz deutlichem Schlafmangel schaffte ich es mein selbst gesetztes Ziel &#8211; bei der Keynote bereits dort und aufnahmefähig zu sein &#8211; einzuhalten. Dieses ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- META Cats: Web Tags: Linux, Ubuntu, FH Joanneum, Graz, Open Source, LibreOffice --></p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1406.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-7104" title="DSC_1406" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1406-300x199.jpg" alt="David Ayers während der Keynote" width="300" height="199" /></a>Bereits zum zweiten Mal in Folge hatte ich die erfreuliche Gelegenheit die Grazer Linuxtage zu besuchen (die wie im vergangenen Jahr aus einem Tag bestehen, der interessanterweise dennoch als Mehrzahl angeschrieben wird&#8230;).<br />
Trotz deutlichem Schlafmangel schaffte ich es mein selbst gesetztes Ziel &#8211; bei der Keynote bereits dort und aufnahmefähig zu sein &#8211; einzuhalten. Dieses Erfolgserlebnis basierte auf dem Hintergedanken, dass die Keynote letztes Jahr zu den interessantesten Dingen der Veranstaltung gehörte. <span id="more-7085"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h1>Keynote &#8211; David Ayers</h1>
<p>Die diesjährige Keynote wurde von <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/53.de.html" class="liexternal">David Ayers</a> gehalten und das Thema lautete “Geschäfte mit der Freiheit”. In seinem Vortrag ging Ayers auf den generellen Unterschied zwischen “Freier Software” und “Open Source” ein und berichtete von einigen österreichischen Firmen, die es bereits geschafft haben, auf Open Source aufbauende, funktionierende Geschäftsmodelle zu entwickeln (beispielsweise <a href="http://www.linbit.com/de/" class="liexternal">LINBIT</a>) sowie von international erfolgreichen Firmen wie <a href="http://www.redhat.com/" class="liexternal">Red Hat</a>, <a href="http://www.novell.com/home/" class="liexternal">Novell</a> und <a href="http://www.canonical.com/" class="liexternal">Canonical</a>. Der grundliegende Unterschied bei den präsentierten Firmen liegt aber in der angebotenen Leistung, seien doch die österreichischen Firmen hauptsächlich Projektfirmen. Besonderen Fokus bei seinem Vortrag legte Ayers auf einige ehrgeizige Projekte wie <a href="http://www.libreoffice.org/" class="liexternal">LibreOffice</a>, <a href="http://www.kickstarter.com/" class="liexternal">kickstarter</a> und <a href="http://flattr.com/" class="liexternal">flattr</a>, die in den letzten Jahren aufgeblüht sind. Das Ziel, das man als Open Source Entwickler in der Wirtschaft anstreben sollte sei ein &#8220;ehrlicher Wirtschaftskreislauf&#8221;.<br />
Die Folie über <a href="http://www.oracle.com/index.html" class="liexternal">Oracle</a> wurde von Ayers interessanterweise übersprungen.<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1417.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7106" title="DSC_1417" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1417-1024x680.jpg" alt="Stände der Aussteller" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h1>Free Software and Art(ists)[...] &#8211; Peter Bubestinger</h1>
<p>Der erste Vortrag für Anwender wurde von Peter Bubestinger gehalten, das Thema lautete <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/44.de.html" class="liexternal">Free Software and Art(ists): Here be dragons!</a>. Ähnlich dem Vortrag letztens Jahres drehte sich diese Präsentation um das Entmystifizieren von Open Source Software. Dabei wurden zahlreiche Vorurteile gegenüber Open Source Software angesprochen, die der Vortragende sowie sicher einige Leser bereits gehört hatten, unter anderem dass Free Open Source Software (im folgenden FOSS) nicht professionell sei. Ähnliche Äußerungen lauteten, dass Software, die gratis sei, nichts wert sein könne oder die abstruse Behauptung, dass alle FOSS selbst kompiliert werden müsse. Weiters sei FOSS nicht benutzerfreundlich. Als Gegenbeispiel hierzu präsentierte Bubestinger allerdings <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/" class="liexternal">Firefox</a>, OpenOffice/LibreOffice und <a href="http://www.videolan.org/vlc/" class="liexternal">VLC</a>. Dennoch sei der Tunnelblick vieler Künstler, die beruflich mit diversen proprietären Programmen zu tun haben oft verantwortlich für bedauerliche Vorkommnisse, wie bei einem vom Vortragenden erwähnten Fallbeispiel:</p>
<blockquote><p>Eine Designerin kommt frisch nach dem Abschluss ihrer Ausbildung zu einem potentiellen Arbeitgeber, den Computer beladen mit teurer, proprietärer Software mit Schullizenzen. Sie ist sich bewusst, dass sie diese Versionen nicht verwenden darf. Der Arbeitgeber fragt, ob sie die Lizenzen für die von ihr benötigte Software selbst mitbringen würde, da die Firma nicht gewillt sei, sich die Lizenzen zu kaufen. Da sie sich ohne Arbeitsplatz diese Lizenzen allerdings nicht leisten kann, ist es ihr nicht möglich den Job anzunehmen.</p></blockquote>
<p>Professionelle Software in den Bereichen Video, Audio und Grafik seien durchaus vorhanden, wie Projekte wie <a href="http://www.openexr.com/" class="liexternal">OpenEXR</a>, <a href="http://www.cinepaint.org/" class="liexternal">CinePaint</a> und <a href="http://ardour.org/" class="liexternal">Ardour</a> beweisen. Das Problem sei, dass Professionallität zu oft mit Bekanntheitsgrad verwechselt werde.<br />
Bubestinger erklärte zudem die &#8220;gegenseitige Spendenhilfe&#8221; in der FOSS Community, die beim Austausch zwischen einzelnen Projekten stattfindet.<br />
Die Frage sei nun allerdings, woher FOSS bekannt sei, da sie keine Werbung mache. FOSS verbreitet sich durch Mundpropaganda wie beispielsweise auf Schulen, zwischen Freunden und unter Bekannten. Argumente wie fehlende Verbreitung sind völlig nichtig, da auf einer Unzahl von Rechnern VLC als Standardmediaplayer verwendet wird. Dass auf FOSS erzeugte Produkte teils plump aussehen lege allerdings am Künstler, nicht an der Software, denn ein unfähiger Künstler könne auch mit teurer Ausrüstung nicht besser sein.<br />
Wichtiger Punkt hinter Bubestingers Kernaussage war die Tatsache, dass Künstler früher sehr oft Farben und Equipment modifiziert oder gar improvisiert haben um herausragende Endergebnisse zu erzielen; dies sei mit proprietären Programmen schlichtweg unmöglich.<br />
Highlight war definitiv folgendes Zitat: &#8220;[...]das ist nicht nur für irgendwelche Kellernerds, da nehm ich mich selbst nicht aus davon.&#8221;<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1412.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7105" title="DSC_1412" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1412-1024x680.jpg" alt="Der Linuxtag in vollem Gange" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h1>LibreOffice &#8211; Stefan Weigel</h1>
<p>Der zweite von mir besuchte Vortrag drehte sich um LibreOffice. <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/16.de.html" class="liexternal">Stefan Weigel</a> referierte über <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/12.de.html" class="liexternal">Die Freiheit, die ich meine</a>. Er began seinen Vortrag mit einer kurzen Übersicht über die Geschichte von OpenOffice, sowie der Erklärung des Entwicklungsmodells von Open Office.[<a href="#inf_development" class="liinternal">1</a>]<br />
Unter dem Motto &#8220;Wir sind gut. Aber wir können besser werden.&#8221; und mit dem Ziel zusätzliche freiwillige Entwickler aufzugabeln wurde die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Document_Foundation#The_Document_Foundation" rel="nofollow" class="liexternal">Document Foundation</a> ins Leben gerufen. Sie bildet mit dem Produkt LibreOffice einen Fork von OpenOffice, da die Community mehr zu sagen haben und mehr Beiträge leisten wollte, als die Schirmherschaft von Oracle es ermöglichte. Die Stiftung basiert auf dem Prinzip einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie" rel="nofollow" class="liexternal">Meritokratie</a> und fand unter anderem durch Google und Novell große Unterstützung. Der Großteil der Linuxdistributionen habe seit einiger Zeit eine modifizierte Version von OpenOffice ausgeliefert und sei inzwischen auf LibreOffice umgestiegen. Die Abwandlung von OpenOffice geschah unter dem Gedanken &#8220;Aus Offen wird Frei&#8221;. Im Rahmen des Vorhabens, LibreOffice in die Verantwortung einer in Deutschland ansässigen Stiftung zu übergeben &#8211; dies geschah aufgrund von rechtlichen Bedenken [<a href="#inf_foundation" class="liinternal">2</a>] &#8211; wurde innerhalb von <strong>acht Tagen</strong> das für fünf bis sechs Wochen ausgesteckte Ziel erreicht 50.000€ einzusammeln. Weiters gingen die Code-Commits sprunghaft nach oben, da sich zu den nun aktiveren früheren OpenOffice Freiwilligen extrem viele neue freiwillige Entwickler gesellten, die unter anderem zuvor durch Bedenken an den Bedingungen des Projektes von der freiwilligen Teilnahme abgehalten wurden. Dieser Punkt wurde anschaulich durch eine Metapher und eine graphische Darstellung der Code-Commits verdeutlicht. Die neue Bezeichnung LibreOffice rührt daher, dass Oracle die Namensrechte an &#8220;OpenOffice&#8221; besitzt.<br />
Weigel sprach auch über die mögliche Zukunft: Beiträge, die in OOo gemacht werden, können aus rechtlicher Sicht problemlos in LO eingeplegt werden, wohingegen die umgekehrte Richtung sich als schwierig gestalten könnte. Die Zukunft von LO jedenfalls bestehe für Anwender sichtbar in regelmäßigeren, engeren Releasezyklen.</p>
<blockquote><p>Definiert man das Projekt durch die Menschen, die es mit Leben füllen, und durch den Geist, von dem es getragen wird, dann ist LibreOffice heute das, was früher einmal OpenOffice.org war.</p></blockquote>
<p>Seine Widmung dem Projekt gegenüber demonstrierte der Vortragende zudem durch das Tragen eines &#8220;Ich libre dich&#8221;-T-Shirts. Für weitere Informationen bezüglich dem Unterschied für Anwender wird <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/attachments/12_Unterschiede%20OOo%20LibO.pdf" class="lipdf">ein PDF angeboten.</a><br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1399.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-7103" title="DSC_1399" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1399-1024x680.jpg" alt="Der allwissende Infostand" width="550" height="364" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h1>Gute Open-Source Projekte[...] &#8211; Michael Prokop</h1>
<p>Der sich an Anwender richtende Vortrag zur Mittagszeit von <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/speakers/3.de.html" class="liexternal">Michael Prokop</a> hatte den vollen Titel <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/7.de.html" class="liexternal">Gute Open-Source-Projekte bestehen aus mehr als nur Code</a>, der Unteritel &#8220;Das Zen des Open-Source-Projektmanagements&#8221; beschreibt das Vorgetragene hier allerdings besser. Prokop referierte über diverse Grundlagen, die man beim Aufbauen und Arbeiten an einem Open Source Projekt beachten sollte. Viele dieser Prinzipien können allerdings auch generell auf Teamarbeiten umgelegt werden. Er startete die Präsentation mit einer Folie &#8220;Diese Folie ist in deinem Land nicht verfügbar.&#8221; um auf Lizenzschwierigkeiten von Open Source Projekten hinzuweisen. Weitere angesprochene Themen waren Namensgebung, Logodesign, Führungsstrategien (Wohlwollender Diktator, Meritokratie oder gewählte Regierung wie bei The Document Foundation), der <a href="http://www.agileadvice.com/archives/2005/05/truck_factor.html" class="liexternal">Truckfactor</a>, die Wichtigkeit der Rollenverteilung hinter Verteileradressen, Abwärtskompatibilität der Software. Er legte besonderen Fokus auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skalierbarkeit" rel="nofollow" class="liexternal">&#8220;vertikale Skalierung&#8221;</a>, sowie die Verwendung von dezentralisierten Versionskontrollsystemen wie Git und betonte die Notwendigkeit von &#8220;Clean builds&#8221;. Weitere wichtige Punkte seinen die Stresstestung der eigenen Software und möglichst guter Kontakt zu Paketmaintainern im Linux- bzw. BSD-Bereich und der Presse. Er schloss mit einemt Seitenhieb auf das allgegenwärtige Code-Reviewing. Es ist schließlich allgemein bekannt, dass der einzige Maßstab für Code-Qualität die Anzahl der &#8220;WTF?&#8221; pro Minute sind.<br />
Prokop erwähnte weiterhin, dass viele Projekte auf <a href="http://sourceforge.net/" class="liexternal">Sourceforge</a> tot oder ohne Maintainer seien. <a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1397.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-7102" title="DSC_1397" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2011/04/DSC_1397-300x199.jpg" alt="Der OpenStreetMap-Stand" width="300" height="199" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h1>Abschluss</h1>
<p>Eigentlich hatte ich geplant, mir noch weitere Vorträge anzusehen, aber meine Aufnahmefähigkeit näherte sich aufgrund von Schlafmangel beschleunigt dem Nullpunkt, weswegen ich im Workshop <a href="http://glt11-programm.linuxtage.at/events/72.de.html" class="liexternal">Einführung in Linux &#8211; Warum wir es lieben…</a> vorbeischaute, den Thomas Krug, ein guter Bekannter von der Universität abhielt und dort einen Teil meiner Expertise als ehemaliger Ubuntunutzer beitrug; den Abschluss des Tages bildete das Einsammeln der Fotos von <a href="http://mwallner.net/" class="liexternal">mwallner</a>, der als Fotograf heuer für black_caeser einsprang.<br />
Ich plane zudem nächstes Jahr bei der Durchführung des Workshops von Anfang an mitzuhelfen.</p>
<hr />
<p><!-- additional Information below this --></p>
<a name="wptoc_4_1_0"></a><h2>Zusätzliche Informationen</h2>
<div class="info">
<p id="inf_development">[1] Info zum Entwicklungsmodell: OpenOffice ist ein Projekt mit einer sehr komplexen Hierarchie. Entscheidungen an dem Open Source Projekt werden hauptsächlich &#8220;versteckt&#8221; innerhalb von Oracle getroffen, da die allermeisten Code-Beiträge von Mitarbeiten Oracles (vormals SUN, bis zu deren Kauf durch Oracle) stammen. Der Großteil der Nicht-Code-Beiträge stammt von der Community. Code-Beiträge gehen automatisch in das Copyright von Oracle über.</p>
<p id="inf_foundation">[2] Info zu The Document Foundation: Der Grund für die Auswahl Deutschlands als Standort der Stiftung hat zweierlei Gründe. Der erste ist die Tatsache, dass gemäß deutschem Recht der einmal vom Gründer festgelegte Zweck einer Stiftung nicht mehr geändert werden kann. Der zweite Grund besteht aus der Tatsache, dass einige Initiatoren des Projektes in Deutschland ansässig sind.</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Informationen (<a href="http://www.linuxtage.at/programm/" class="liexternal">linuxtage.at</a>)</li>
<li>Fotos (<a href="http://mwallner.net/" class="liexternal">mwallner</a> )</li>
<li>externer Lektor i.V. für Ron Lang (<a href="http://blog.black-caeser.net/" class="liexternal">black_caeser</a> )</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 10.04 “Lucid Lynx” vs. RIP MS Courier vs. Apple&amp;Adobe</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2010/05/03/ubuntu-10-04-lucid-lynx-vs-rip-ms-courier-vs-appleadobe/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 16:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bericht über den ersten Eindruck von Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" von ~GhostLyrics]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/Lucid_Lynx.png" class="liimagelink"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6162" title="Lucid Lynx Coverart von Benjamin Barrios" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/Lucid_Lynx-150x149.png" alt="" width="150" height="149" /></a>Während also einerseits Microsoft die vielversprechende Entwicklung des Microsoft Courier kurzerhand <a href="http://gizmodo.com/5527442/microsoft-cancels-innovative-courier-tablet-project" title="Bericht auf gizmodo.com" class="liexternal">abgedreht hat</a>, übrigens sehr zur Missgunst der Firefly-Nexus Redaktion, und andererseits <a href="http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash/" title="Offener Brief von Steve Jobs über Flash (englisch)" class="liexternal">Apple sich mit Adobe eine Wattebällchenschlacht liefert</a> (Bericht gibts übrigens auch <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1646262/" class="liexternal">auf deutsch</a>), die auf Intoleranz und Arroganz seitens Apple, sowie Anpassungsunwilligkeit seitens Adobe basiert, bringt Canonical mit „Lucid Lynx“ Version 10.04 ihres Linux-Betriebssystems <a href="http://www.ubuntu.com/" class="liexternal"><em>Ubuntu</em></a> heraus. <span id="more-6159"></span></p>
<p>Ich muss sagen, dass ich, <a href="/author/ghostlyrics" class="liinternal">GhostLyrics</a>, bezüglich 10.04 von vornherein gewaltige Bedenken hatte, einfach aufgrund zahlreicher Entscheidungen des Ex-Canonical CEOs &amp; inzwischen „Chef-Designer“ Mark Shuttleworth, der immer öfter aufgrund undurchsichtiger Designvorstellungen und Ideen die Community links liegen lässt. Die Ubuntu-Fanboys wird dies natürlich nicht davon abhalten Ubuntu hirn- und willenlos anzuhimmeln. Im Gegensatz zu erwähnten bedauernswerten Individuen versuche ich die Entwicklungen etwas kritischer zu betrachten. Diesem Verhalten liegt die Einstellung zugrunde, warum ich Ubuntu nutze: Es ist verhältnismäßig einfach, bequem zu nutzen und in vielerlei Hinsicht erfreulich unkompliziert.</p>
<p>Bedauerlicherweise trifft dies zwar auf die Infrastruktur zu, wie Paketquellen („Repositories“), die Plattform Launchpad und die vielen im Internet erhältlichen Ubuntu-freundlichen Debianpakete (.deb), hört jedoch dort auf, wo Canonical durch sein <em>Ayatana</em>-Designteam sein eigenes Süppchen kocht:</p>
<p>Darunter:</p>
<ul>
<li><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/xBildschirmfoto.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6163" title="notify-osd in Aktion" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/xBildschirmfoto-150x93.png" alt="" width="150" height="93" /></a>Die hübschen, gelungenen aber leider nur mäßig hilfreichen, sowie völlig unkonfigurierbaren Notifications (<em>notify-osd</em>) sowie deren schwachsinnige Aufspaltung in synchrone und asynchrone Mitteilungen.</li>
<li>Die von Version 9.10 eingeführten <em>Indicatoren</em>, die über längere Zeit die <em>Notification-area</em> (mit dem Windows Traybereich zu vergleichen) ablösen sollen: Diese sind zwar in 10.04 wesentlich besser und im großen Gegensatz zu 9.10 durchwegs nutzbar, jedoch fehlt auch hier jegliche Konfigurationsmöglichkeit, sowohl auf GUI-, wie auch auf <em>gconf</em>-Ebene. Zudem sind die von mir persönlich zuerst verhassten, inzwischen geliebten Indicatoren nicht in der Lage, verschiedene Dringlichkeitsstufen darzustellen (hilfreich für Differenzierung zwischen E-Mail / twitter / Instant Message) und stellen so eine gewisse permanente Ablenkung dar.<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/yBildschirmfoto.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6164" title="Indicator in Aktion" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/yBildschirmfoto-150x93.png" alt="" width="150" height="93" /></a> In der Standardeinstellung wird der Dienst für soziale Netzwerke übrigens nach einmaliger Konfiguration permanent mitgestartet. Ob dies im Sinne der Anwender (und deren Produktivität) liegt, sei dahingestellt. Eine Möglichkeit eines <em>DND</em>-Modus (engl. Do Not Disturb / bitte nicht stören) scheint (noch?) nicht vorzuliegen. Ganz abgesehen davon, dass mein größter Erzfeind im Kampf gegen hässliche Desktop, das so genannte <em>network-manager-applet</em> in der <em>notification-area</em> aus Zeitgründen <strong>kein</strong> Indicator geworden ist und somit weiterhin unschön aus der Reihe tanzt, sowie einen Desktop ohne <em>gnome-panel</em> für Besitzer von 3G-Modems entweder unmöglich oder unbequem macht.</li>
<li>Die nach links gerutschten <em>window-buttons</em>. Man soll mich nicht falsch verstehen, ich habe meine Buttons selbst links (übrigens in der Reihenfolge close,maximize,minimize), dennoch denke ich dass dies weit von dem entfernt ist, was für eine desktoporientierte Version von Linux von Vorteil wäre: <em>sane defaults</em>, also <strong>vernünftige Standardeinstellungen</strong>.</li>
</ul>
<p>Dafür, dass ich mit vielen, der vorinstallierten Anwendungen keine Freude habe, kann Canonical nichts, dies sind zumeist persönliche Vorlieben, die entweder auf Funktionalität oder Performanceunterschieden beruhen. Meine Installation nutzt inzwischen <em>Chromium</em> statt dem auf Netbooks klobigen <em>Firefox</em>, <em>Pidgin</em> statt dem halbfertigen <em>Empathy</em> und <em>Evolution</em> wurde durch <em>Gmails</em> Weboberfläche ersetzt, Notifications trudeln durch <a href="http://ahadiel.org/projects/gmail-notifier" title="Website zu gmail-notifier" class="liexternal"><em>gmail-notifier</em></a> <em>indicator-messages</em>- und <em>libnotify</em>freundlich ein.</p>
<p>Auffallend ist vermutlich auch, dass <em>sun-java6-*</em> ins <em>Partner</em> Repository verlegt wurde, was bei mir erstmal den <em>JDownloader</em> zum Erliegen brachte.<br />
Ganz sicher aufgefallen ist mir natürlich das neue Design, sowie Canonicals neues Corporate Image, ganz in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pqFLp_llmu0" title="Schöner Song vom deutschen Rapper Curse" class="liexternal">Lila</a> (kleiner Seitenhieb an dieser Stelle). So toll und ansprechend dies auch aussehen mag, glaubt man ~firefreaks Berichten, so macht das ganze depressiv, weshalb ich ohne großes Zögern wie gewöhnlich sowohl Hintergrund, als auch Icongestaltung und grafische GTK-Oberfläche dem <a href="http://www.elementary-project.com/" class="liexternal">Elementary-Projekt</a> überlasse.</p>
<p>Peinlicherweise hätte ich gerade fast zwei der größten Aushängeschilder von 10.04 vergessen, aber <a href="http://lifehacker.com/5527259/the-best-improvements-in-ubuntu-1004-lucid-lynx" class="liexternal">ein aktueller Artikel</a> von lifehacker.com wies mich noch darauf hin, meinen Senf seitens Bootzeit und <em>Ubuntu One</em> abzulassen. Alles in allem: ja, die Bootzeit und Startupzeit ist wahnsinnig gut, wer dies mit einer Windows Installation vergleichen möchte, wird zumindest im Hinsicht auf den deutlichen Geschwindigkeitsunterschied zugunsten von Ubuntu in Ehrfurcht erblassen. Mit Ubunte One hingegen <a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-6160" title="Ubuntu One Music Store" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a>als <em>Dropbox</em>-Ersatz hatte ich kein Glück. Angefangen damit, dass der Upload extremst langsam vonstatten ging und die Synchronisation mit meinem Zweitgerät kurzerhand nicht existent war, über die Tatsache, dass die Files unverschlüsselt auf Canonicals Servern liegen, weiter mit der fehlenden Kompatibilität über Plattformen hinweg (ja, ich arbeite mit Windows-Usern zusammen ;)) bis hin zur unverständlich komplizierten Dateifreigabe mitsamt Public-Links. Die <em>Ubuntu One Music Store</em> Funktionalität, quasi ein <em>iTunes</em> Store für Ubuntu auszuprobieren, lag dann nicht mehr in meinem Interesse, da ich meine Zeit statt Warten auf die schleichende Synchronisation lieber mit dem Verfassen dieses Artikels verbracht habe.</p>
<p><em>Interessanterweise ist diesmal nichts bei der Installation kaputtgegangen, alles schien im gewohnten Ausmaß zu funktionieren und ich hatte auch eine Internetverbindung. *gehässigen Blick auf 9.10 werf* Wie üblich musste ich out of the box auf das Bluetooth meines Toshiba Qosmio X300 verzichten und auch die Unterstützung meines Wacom Pen (ohne Touch) erforderte etwas Zuneigung seitens des Terminals.</em></p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/2010/05/03/ubuntu-10-04-lucid-lynx-vs-rip-ms-courier-vs-appleadobe/#SID6159_1_tgl" title='Visit blog to check out this spoiler' class="liinternal">[[Visit blog to check out this spoiler]]</a></p>
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		</item>
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		<title>Grazer Linux Tage 2010, 24. April</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2010/04/25/grazer-linux-tage-2010-24-april/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[~GhostLyrics &#038; ~firefreak besuchten die Grazer Linux Tage ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/plakat-glt10.png" class="liimagelink"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6097" title="Plakat: Grazer Linux Tage 2010" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/plakat-glt10-106x150.png" alt="" width="106" height="150" /></a>Wir berichten von den Grazer Linux Tagen 2010, einer in der FH Joanneum abgehaltenen Informationsveranstaltung, die sich dem freien Betriebssystem Linux widmet und dabei sogar Gastgeber für die ähnlichen *BSD-Systeme war. <span id="more-6082"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h1>Keynote &#8211; Arbeiten in einer virtuellen Firma: MySQL</h1>
<p>Bereits bei der Keynote war eines klar: Der Fokus, der doch etwas klein gehaltenen Veranstaltung, liegt trotz deutschsprachigen Vorträgen mehr auf Internationalisierung, als man meinen würde. Die von einem (noch) bei Sun (und demnächst bei Oracle) angestellten Entwickler von <strong>MySQL</strong> präsentierte Einleitung zum Thema <em>Arbeiten in einer virtuellen Firma: MySQL</em> sprach die interessanten Aspekte des Teleworking beziehungsweise Home-Office trotz Anstellung in einer Firma an und präsentierte kurz aber aufschlussreich die Vor- und Nachteile des über verschiedenen Standorte, ja sogar Kontinente verstreuten Unternehmens.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0455_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6092" title="Blick durch die Lobby (1. Stock)" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0455_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Von den anfangs 400 Mitarbeitern von <strong>MySQL</strong> waren 70% Heimarbeiter, darunter auch der CEO. Erst später Büros eingeführt, als besonders der Finanzbereich nicht mehr praktisch von zu Hause zu erledigen war. Dieser war gemeinsam mit dem Administrationsbereich einer der schwierigeren Bereiche für Heimarbeiter; wesentlich besser liefe dieses Prinzip jedoch für Entwicklung und Support, sowie für die ständig reisenden Counseling &amp; Training Beauftragten, so der Vortragende. Ein weiterer essentieller Vorteil des Arbeitens von zu Hause aus sei es, dass die Notwendigkeit eines Umzugs wegfalle, sowie dass man so bei der Talentsuche nicht auf ein lokales Einzugsgebiet beschränkt sei. Sehr viele Mitarbeiter stammen auch direkt aus der Community, wobei Rekrutierungen über Internet, beziehungsweise Telefonkonferenzen erfolgt seien. Essentiell zur Kommunikation seien dabei Tools wie IRC-Channels, Skype und Mailing-Listen.</p>
<p>Der Vortragende merkte besonders an, dass eine solche Firmenstruktur nur dann perfekt funktionieren könne, wenn man diese bereits zu Beginn in eine Firma integriert, beziehungsweise die Firma darauf aufbaut. Ein nachträgliches Einführen dieses Modells sei schwierig.</p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h1>Blender 3D 2.5 &#8211; Das professionelle 3D-Production-Environment</h1>
<p>Blender 2.5 ist ein professionelles Programm für 3D Umgebungen, das sich seit vielen Jahren in der Szene der freien Software und auch der 3D-Grafiker etabliert hat (wobei sich dies auf frühere Versionen der Software bezieht, da sich Version 2.5 gerade in der Entwicklung befindet und laut Vortragendem etwa zu 80-85% einsatzfähig ist).</p>
<p>Hervorheben sollte man wohl die Vorführung einer Animation des Commit-Logs des Quellcodes, das eindrucksvoll den ständig stattfindenden, weit verzweigten Arbeitsvorgang visualisieren konnte.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0475_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6094" title="Während der Vorträge" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0475_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Für Konsumenten sei hier zu erwähnen, dass sich gerade der zweite Open-Movie in der Produktion befinde, betitelt „Project Durien”, erscheinen wird dieser allerdings unter dem Titel „Sintel”. Anschließend werden analog zum ersten Open-Movie erneut alle Materialien freigegeben, sowohl Modelle, wie auch Scripten und viel mehr. Dies dient in erster Linie der Dokumentation, um anderen Künstlern Vorbilder zum Lernen zu geben.</p>
<p>Ähnlich dazu der Film <a href="http://www.plumiferos.com/" class="liexternal">Plumiferos</a> aus Brasilien, der mit einer angemessenen Länge von 90 Minuten ausschließlich mit Blender produziert wurde.</p>
<p>Weiters angesprochen wurde die nicht sehr verbreitete Möglichkeit 3D Modelle drucken zu lassen, dafür seien <a href="http://www.shapeways.com/" class="liexternal">shapeways.com</a> und <a href="http://www.rapidobject.com/" class="liexternal">rapidobject.com</a> ernstzunehmende Empfehlungen.</p>
<p>Eine extreme und angebrachte Neuerung hinsichtlich Blender sei die überarbeitete, allerdings bedauerlicherweise auf Mac OSX demonstrierte flexible GUI. Im Gegensatz zur Vorversion, die nur nach vorherigem Auswendiglernen etlicher Hotkeys bedienbar gewesen sei, ist nur ein kontextsensitives „Toolshelf” verfügbar. Sämtliche verwendbaren Teile seien objektorientiert und ein mögliches Verlinken untereinander &#8211; auch zwischen verschiedenen Dateien &#8211; verhindert das unnötige Aufblähen von Dateien durch Kopieren von häufig verwendeten Dingen. <em>Dass dies meiner Meinung nach zu Dependency-Problemen führen kann, wurde hierbei nicht erwähnt</em>. Weiters hingewiesen wurde auf die <a href="www.blenderusers.at/" class="liinternal">blender-users group in Graz</a>.</p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h1>Freiheit der Aus(zu)bildenden im digitalen Zeitalter</h1>
<p>Dieser nicht unbedingt ausschließlich auf Linux bezogene, sehr salopp präsentierte Vortrag beschäftigte sich großteils mit den Problemen, denen Nutzer von Programmen heutzutage gegenüberstehen, die Schwierigkeiten durch den Vendor-lockin, also das Phänomen, dass Nutzer durch das Erlernen spezieller Programme, anstatt der generellen Techniken auf bestimmte, meist proprietäre (=nicht quelloffene) Software geprägt werden und somit nicht nur die Akzeptanz, sondern auch der Lernwille gegenüber freien Alternativen beschränkt wird.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0478_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6095" title="Vertreter von GRML" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0478_2-99x150.jpg" alt="" width="99" height="150" /></a>Hierbei wurde die Analogie diverser Alltagsgegenstände zu Software verwendet. Sollte man beschließen, einen Gegenstand in einer nicht vom Hersteller vorgesehenen Weise zu verwenden, wird einem dies wohl oft nicht abgesprochen werden, besonders wenn dies für den privaten Gebrauch geschieht. In Hinsicht auf Software ist diese Bestimmung aber sowohl anders vorhanden, als auch die Rechte, was man genau mit seiner erworbenen Software machen darf, in den Lizenzrechten enthalten. Dazu zählt bei den proprietären Softwarelösungen zumeist eine „nicht-verändern”-Bedingung, die u.a. Softwarediebstahl vorbeugen soll. Auf der anderen Seite verhindert sie aber nicht nur jegliche Mitarbeit der Community, sondern auch ein selbstständiges Ausbessern von Fehlern.</p>
<p>Besonders drastisch sei auch die Verwendung von gestohlener Software, wie das Weiterverwenden von Schullizenzen nach dem Austritt aus selbigen, die Nutzung dieser Lizenzen für kommerzielle Zwecke sowie das „zufällige Liegenlassen” von Datenträgern/Lizenzschlüsseln.</p>
<p>Ein hervorragende Leistung hingegen erbrachte die so genannte „School of Audioengineering”, die nach der Hochrechnung für die verwendete proprietäre Software den Entschluss fasste, eine bestehende Open Source Lösung zu erweitern, diese Entwicklung zu finanzieren und dies anschließend in den Quellcode wieder einfließen zu lassen, zum Wohle aller Nutzer.</p>
<p>Für alle Interessierten, die die Tatsache des Monopols der proprietären Software anzweifeln, wird empfohlen, im Handel nach Geräten zu fragen, die freie Standards wie Ogg Vorbis anspielen.</p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h1>Open Source Spracherkennung: simon</h1>
<p>Unter dem Namen „Simon” präsentierte sich eine Open Source Spracherkennungssoftware, die trotz ihrem momentanen Alpha Zustand der Version 0.3 (noch nicht veröffentlicht) bereits vorzeigbar ist. Die Besonderheit dieser für Windows und Linux erhältlichen Software liegt in der Tatsache, das kein „Sprachmodell” mitgeliefert wird, im Gegensatz zu den erhältlichen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise <a href="http://www.nuance.de/naturallyspeaking/" class="liexternal">Dragon Naturally Speaking</a>. Simon bietet drei Möglichkeiten, Sprachmodelle zu verwenden:</p>
<ul>
<li> vorhandene Modelle einlesen</li>
<li> adaptive Modelle erstellen (Kombination aus eigenen Aufnahmen &amp; vorh. Modell)</li>
<li> vollständige Erstellung eines eigenen Modells</li>
</ul>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0461_2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6093" title="Blick durch die Lobby (Erdgeschoss)" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0461_2-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" /></a>Positiv aufgefallen ist neben dem offensichtlichen Potential für die Nutzung des Computers beeinträchtigter Menschen die einfache Erstellung neuer Szenarien für Programme. Diese sind durch eine eigene Paketverwaltung eingebunden. „Simon” integriert sich in die KDE-Oberfläche und setzt neben der Community auf die Website <a href="http://www.voxforge.org/" class="liexternal">voxforge</a> für die Erhältlichkeit existierender Sprachmodelle. Das Hauptkonzept liegt allerdings klar auf der Modularität des Projektes und der Tatsache, dass kein Sprachmodell mitgeliefert wird, sondern die Idee hinter dem Projekt auf der Aufnahme eigener Modelle beruht.</p>
<p>Entsprechend dazu läuft das so genannte „Benefit”-Projekt, das speziell das Sprachmodell für Senioren bereitstellen möchte, um deren Umgang mit Computern weitgehend zu erleichtern.</p>
<p>Ein weiteres Projekt nennt sich „ASTROMOBILE” und dient der Entwicklung von sprachgesteuerten Haushaltsrobotern, die Zielgruppe sind hier erneut Senioren.</p>
<p>In der Entwicklung befindet sich unter anderem eine verbesserte Funktion zur Diktation.</p>
<p>„Simon” plant, sich bezüglich Sprachaufnahmen via <a href="http://www.voxforge.org/" class="liexternal">voxforge</a> und der Erstellung von Szenarien verstärkt auf die Community zu verlassen. Ferner ist es möglich, „Simon” durch direkte Mithilfe am Code oder bei Übersetzung, sowie Dokumentation zu helfen.</p>
<p>„Simon” ist unter <a href="http://www.simon-listens.org/" class="liexternal">http://www.simon-listens.org</a> aufzufinden, während die <a href="http://sf.net/projects/speech2text" class="liexternal">Entwicklung auf Sourceforge</a> stattfindet.<br />
<a href="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0489_2.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-large wp-image-6091" title="Der Ubuntu Stand" src="http://firefly-nexus.org/wp-content/uploads/2010/04/DSC_0489_2-1024x680.jpg" alt="" width="553" height="367" /></a></p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h1>Fazit</h1>
<p><span class="partner">Da für das Jahr 2010 der Linuxtag in Klagenfurt eine Pause eingelegt hat, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen selbigen in Graz zu besuchen. Die vergleichsweise weite Anreise hat sich jedenfalls gelohnt. Auch wenn die Informationsstände üppiger ausfallen hätten können, war der Tag sehr informativ. Besonders hervorgetan haben sich dabei die Vorträge über MooTools, wegen dem hohen Informationsgehalt, Simon-Listens, wegen dem Innovationsfaktor des Projekts, und PostgreSQL, wegen dem humorvollen Vortrag. Für nächstes Jahr kann sich Graz jedenfalls wieder auf meinen Besuch freuen, auch wenn dann der Klagenfurter Linuxtag eventuell nicht nur durch Abwesenheit glänzt. </span>~<strong>firefreak</strong></p>
<p>Ich gebe zu, ich war etwas enttäuscht von den Ständen, da hatte ich wesentlich mehr erwartet. Die interessanten Vorträge haben das jedoch weit mehr als wettgemacht und ich würde mich freuen 2011 erneut die Linux Tage zu besuchen. ~<strong>GhostLyrics</strong></p>
<hr />
GhostLyrics und firefreak sind selbst Linuxnutzer, wobei GhostLyrics von firefreaks Interesse zu Ubuntu angesteckt wurde.</p>
<p><a href="http://firefly-nexus.org/2010/04/25/grazer-linux-tage-2010-24-april/#SID6082_1_tgl" title='Visit blog to check out this spoiler' class="liinternal">[[Visit blog to check out this spoiler]]</a></p>
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		<item>
		<title>Kampf dem Koala</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/11/03/kampf-dem-koala/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 23:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps/Web]]></category>
		<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[Karmic Koala]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Nörgeleien über Ubuntu Karmic Koala]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So. Der <strong>zweite</strong> Artikel, den ich in der letzten Zeit mit Hand vorschreiben musste. Toll&#8230; und das trotz der Tatsache,dass ein Netbook vorhanden ist. Danke Karmic Koala. Vielen Dank.<br />
Weitere Beschwerden folgen. <span id="more-2920"></span></p>
<a name="wptoc_0_0_0"></a><h4>Upgrade?</h4>
<p>Die Frage ist, wie lange sollte man den Entwicklern nach einer neuen Version von Ubuntu Linux Zeit geben, die vorhandenen Bugs auszubessern, bevor man ein Upgrade seines Produktivsystems durchführt? <a href="http://firefly-nexus.org/author/firefreak/" title="firefreak auf Firefly-Nexus" class="liinternal">firefreak</a> meinte ein bis zwei Monate. <a href="http://twitter.com/black_caeser" title="black_caeser auf twitter" class="liexternal">black_caesers</a> Meinung hole ich noch ein. Bei der eigenen bin ich mir höchstgradig unschlüssig.<br />
Denn nach all den kleinen, mittleren und großen Schwierigkeiten zu urteilen, die ich nach meinem am Samstag durchgeführten Upgrade auf <a href="http://www.ubuntu.com/products/whatisubuntu/910features" title="Produkttour von Karmic Koala" class="liexternal">Karmic Koala</a> hatte, weigere ich mich zu akzeptieren, dass die &#8220;Final&#8221; Version von Karmic wirlich über das Betastudium hinaus ist.</p>
<a name="wptoc_0_0_1"></a><h4>Panne #1: Modem (Huawei e169; UMTS-Modem)</h4>
<p>Nach dem Download und Upgrade am Laptop der erste kleine Schock: Keine Internetverbindung vorhanden. Auch manuell keine herstellbar. Na, super. Lag am mit Koala mitgelieferten Kernel. Das Problem war schon länger <a href="https://bugs.launchpad.net/bugs/446146" title="Launchpad Bug #446146" class="liexternal">bekannt</a>, aber <em>bedauerlicherweise</em> hat es kein Fix rechtzeitig in den Release von Karmic geschafft. Herrlich. &#8220;Gefixt&#8221; durch Tausch des Kernels.</p>
<p style="text-align: right;">Aufwand: mäßig (mindestens 1h)</p>
<a name="wptoc_0_0_2"></a><h4>Panne #2: Drucker</h4>
<p>Vom neuen <em>supertollen</em> Drucker hatte ich ja schon berichtet. Nach dem Upgrade auf Karmic: nicht mehr ansprechbar. Nicht mehr findbar. &#8220;Gefixt&#8221; durch multiples Neustarten des Druckers und Rücksetzen der Netzwerkverbindung sowie Neueinrichtung der Druckerkonfiguration. Traumhaft. Natürlich ist das Problem mitten in der Nacht aufgefallen, als ich gerade an einer anderen Arbeit war.</p>
<p style="text-align: right;">Aufwand: etwas mehr (mindestens 1,5h)</p>
<a name="wptoc_0_0_3"></a><h4>Panne #3: Helligkeitsreglung</h4>
<p>Dies betrifft jetzt zur Abwechslung mein Netbook, nicht den Laptop, <em>den ich hier als Desktoprechner mit zwei Schirmen missbrauche</em>; eben am Netbook springt die Helligkeitsregelung zwischen zwei beliebigen Stufen pausenlos hin und her. Liegt an einem Rundungsfehler in der Programmierung, wie ich <a href="https://bugs.launchpad.net/bugs/415023" title="Launchpad Bug #415023" class="liexternal">erfahren</a> habe. Auch dies war bekannt und hat es in die <strong>finale Version</strong> von Karmic geschafft. Lästig? Ja, definitiv. Arbeiten völlig unmöglich. Das ganze belastet übrigens auch das System, so dass die ganze GNOME Umgebung laggy erscheint. &#8220;Gefixt&#8221; durch Laden des Kernels mit veränderten Parametern laut Bug Report.</p>
<p style="text-align: right;">Aufwand: zu viel (ca. 3h)</p>
<a name="wptoc_0_0_4"></a><h4>Cloud Computing? Denkste.</h4>
<p>Exzellente Arbeit, Canonical. Karmic war das große Versprechen für Cloud Computing, unter anderem mit seinem neu eingeführten Konkurrenten zu Dropbox, namentlich UbuntuOne. Prima Arbeit, dass gerade so Dinge wie mobiles Internet oder Netbooks nicht funktionstüchtig sind. Man könnte auf die Idee kommen, dass da ein paar <em>kleine Fehlerchen</em> in der Prioritätensetzung liegen, aber ich will euch ja nicht dreinreden. Vermutlich könnte ich hier noch einiges berichten, dass Software-basiert ist, aber davon werde ich mal geflissentlich ablassen (<em>ja, ich meine unter anderem dich, nautilus-sendto und dich notification-osd, mit deiner hässlichen <a href="https://bugs.launchpad.net/bugs/438536" title="Launchpad Bug #438536" class="liexternal">Trennung &#8220;synchroner&#8221; und &#8220;asynchroner&#8221; Meldungen</a></em>).</p>
<p>Gut hingegen für mich, dass ich bereits einige Teile meines Arbeitsvorganges auf Cloud Computing umstellen konnte.</p>
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		<item>
		<title>Ubuntu Qosmio, die zweite</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/07/20/ubuntu-qosmio-die-zweite/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 17:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps/Web]]></category>
		<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[Bluetooth]]></category>
		<category><![CDATA[Jaunty Jackalope]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Qosmio X300-11L]]></category>
		<category><![CDATA[Toshiba]]></category>
		<category><![CDATA[Touchpad]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Tag des Ubuntu Qosmio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich gestern Abend die Hoffnung auf funktionstüchtige Bluetooth-Unterstützung zumindest für diesen Tag/Abend/Nacht aufgegeben hatte, beschränkte ich mich also darauf, das Aussehen mit Hilfe von Emerald, GTK und die Effekte mit Compiz-Fusion so weit anzupassen, dass ich sowohl flüssig arbeiten konnte, als auch der Desktop und der visuelle Stil eine Freude für meine Augen darstellten. Im Klartext bedeutet das: ein Emerald und GTK Paket (<a href="http://fratrip.deviantart.com/art/Aurora-Leopard-Suite-77225475" title="Theme &quot;Leopard Suite&quot; für Engine &quot;Aurora&quot;" class="liexternal">im Mac-Stil</a>) von <a href="http://deviantart.com/" title="die vermutlich größte Kunst-Community im Web" class="liexternal">deviantart</a> heruntergeladen und installiert, gleich mit einem Themenpaket an <a href="http://danrabbit.deviantart.com/art/elementary-Icons-65437279" title="Iconpaket &quot;Elementary&quot;" class="liexternal">Icons</a>. Doch damit nicht genug, denn in Reminiszenz an mein Windows Vista Business 64bit „Clinic White Edition“ versuche ich natürlich wieder alle Dinge möglichst klar und hell darzustellen. Dass diese zwei Pakete dafür perfekt geeignet sind, sollte jedem Liebhaber strahlender bunter Farben bereits abschreckend ins Gesicht springen. Doch damit nicht genug: Auch die Statussymbole von Pidgin lassen sich konfigurieren&#8230; sagte ich <em>konfigurieren</em>? Ich meinte natürlich <a href="http://frosttyrant.deviantart.com/art/Minimal-Status-Icons-81161712" title="Pidgin &quot;Minimal Status Icons&quot;" class="liexternal"><em>ersetzen</em> <span id="more-998"></span></a></p>
<p>Heute hingegen sieht meine Hoffnung im Bezug auf das Touchpad besser aus, dieses funtioniert inzwischen – und wenn ich das mal so einwerfe – besser als ehemals unter Windows. Das Touchpad wurde von Anfang an erkannt, allerdings war es zuvor unter Windows abgeschalten worden, was sich seltsamerweise in Linux fortsetzte (diese Zeilen wurden übrigens im Zug während der Arbeit mit dem funktionsfähigen Touchpad verfasst&#8230;).</p>
<blockquote><p>(11:33:40) GhostLyrics: wtf?<br />
(11:33:45) firefreak: ?<br />
(11:33:54) GhostLyrics: so hats nicht gefunzt<br />
(11:33:55) GhostLyrics: ABER<br />
(11:34:08) GhostLyrics: ich hab das TP unter Vista eingeschalten und siehe da, es geht auch unter Linux<br />
(11:34:21) GhostLyrics:  ist theoretisch doch unmöglich oder?<br />
(11:34:53) firefreak: ähhh &#8230; na &#8230; net wenn da windows-treiber de infos irgendwie in der hardware hinterlegt<br />
(11:35:03) firefreak: wos offenbor so gmocht werd<br />
(11:35:12) GhostLyrics: sowas dämliches<br />
(11:35:20) firefreak: jo</p></blockquote>
<p><span style="font-style: normal;">Die Aussicht das integrierte Bluetooth-Modul zur Funktionalität zu bewegen erscheint aus meiner Sicht momentan zugegebenermaßen verschwindend gering, jedoch scheint der gute Andi auch hier noch ein Ass im Ärmel zu haben (hoffe ich&#8230;) und vom Fingerprint-Sensor fange ich am besten gar nicht an&#8230; (allerdings hab ich den unter Windows auch nicht verwendet&#8230; fehlende Firefox 3.0.x Kompatibilität hatte mich damals vertrieben)</span></p>
<p><span style="font-style: normal;">soviel also zu meiner Reise in die Welt des </span><em>root</em><span style="font-style: normal;"> und </span><em>sudo</em><span style="font-style: normal;">, ich melde mich bei weiteren Neuigkeiten aus meiner ganz privaten Linux-Welt.</span></p>
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		<title>Ubuntu auf meinem Toshiba X300-11L</title>
		<link>http://firefly-nexus.org/2009/07/19/ubuntu-auf-meinem-toshiba-x300-11l/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 22:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Skiba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps/Web]]></category>
		<category><![CDATA[Krimskrams]]></category>
		<category><![CDATA[Jaunty Jackalope]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Qosmio X300-11L]]></category>
		<category><![CDATA[Toshiba]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Ubuntu &#038; Qosmio - Ein seltsames Paar]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich gemerkt habe, dass ich in letzter Zeit nie mehr am Laptop gespielt habe, sondern für dies ausschließlich der NDS und die Xbox360 Verwendung fanden, beschloss ich mit einer Portion Langeweile und Wagemut meinem Toshiba den Linux-Kick zu geben. Die aktuellste Ubuntu-Distribution sollte es also sein, Jaunty Jackalope. Hierfür pilgerte ich mitten in der Nacht zu einem anderen Firefly-Teammitglied, Andi, und holte mir dort die aktuellste <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/Jaunty_Jackalope" class="liexternal">CD</a>. Dann erstmal heim, Ubuntu über den alten Standrechner und gut ist. <strong>Resume</strong>: <em>funktioniert eigentlich ganz gut</em>.</p>
<p>Natürlich mit <em>kleineren</em> Einschränkungen wie fehlendem Sound über die Soundkarte usw.<br />
Na gut, inzwischen eben mit Onboard-Sound unterwegs und dank einem verbesserten Network-Monitor auch gleich im Internet und das ganze einerseits über Shared-LAN und andererseits mit meinem HSDPA-Modem HUAWEI E169, nahezu ohne Konfiguration, ganze zwei Klicks trennen einen vom großen weiten Netz. <span id="more-988"></span></p>
<p>Folgerung: Nachdem ich ja nicht mehr am Laptop spiele&#8230; könnte man ja die &#8220;Spiele&#8221;-Partition mit 97 Gigabyte Größe für Ubuntu im Dual-Boot Modus nutzen. Gesagt getan, und schon hatte ich die ersten Probleme:</p>
<ul>
<li>Der install-Dialog passte nicht komplett auf den Bildschirm, sondern war oben und rechts &#8220;zu weit&#8221;.<br />
Abhilfe: nicht &#8220;Ubuntu installieren&#8221; wählen, sondern aus der laufenden Live-CD installieren<br />
thx an Andi</li>
<li>Bluetooth geht nicht, sieht so aus, als würde der eingebaute Adapter nicht erkannt werden.<br />
Mal sehen, was sich da machen lässt.</li>
<li>Das Touchpad reagiert nicht.<br />
Dazu hab ich <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Toshiba_Tecra_S1#Installation-des-Omnibook-Treibers" class="liexternal">hier</a> schonmal eine Anleitung, die ich noch nicht ausprobieren konnte.</li>
</ul>
<p>Was also funktioniert, könnte man sich fragen?</p>
<ul>
<li>Tastatur<br />
Erfreulich, aber doch wichtig, die Nutzung einer externen Tastatur bis zur Behebung eines eventuellen Problems wäre gelinde gesagt fäkal gewesen.</li>
<li>Bildschirm<br />
Jetzt nicht wundern, bei Windows wäre das nämlich <strong>nicht</strong> so eine Selbstverständlichkeit&#8230;</li>
<li>Audioausgabe<br />
Äußerst erfreulich, es geht doch nichts über etwas Musik während man aus lauter schlechter Laune über Linux-Missgeschicke am liebsten Dinge durch die Gegend werfen würde.</li>
<li>Modem<br />
Gut, sehr gut, sonst könnte ich diesen Artikel gerade nicht schreiben, nur auf schwierige Weise Updates installieren und an ein Browsen in angenehmer Geschwindigkeit wäre nicht zu denken.</li>
</ul>
<p>Dennoch ist (leider) noch eine Menge zu erledigen, was mich in nächster Zeit wohl auf Trab halten wird. Nach einiger Zeit wird sich dann herausstellen ob ich Linux-geeignet bin oder doch aus Bequemlichkeit beim verachteten Windows hängen bleibe.<br />
Ich wünsche noch eine gute Nacht.</p>
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